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Jessica Penne: Ich würde nie wieder bei TUF mitmachen

Jessica Penne (Foto: Youtube)

Diesen Samstag wird Jessica Penne, eine frühere Invicta-Titelträgerin, bei UFC Berlin um das Strohgewichtsgold der UFC kämpfen. Den Gürtel hält derzeit die Polin Joanna Jedrzejczyk, gegen die Penne die große Außenseiterin sein wird. Eine Rolle, die der BJJ-Schwarzgurt-Trägerin gefällt.

„Ich finde diese Rolle großartig“, versicherte sie vor der GNP-TV-Kamera während des UFC Berlin Medientages am Donnerstag. „Der ganze Druck lastet auf ihr. Ich muss nicht weiter tun, als mein Bestes geben und Spaß haben.“

Jedrzejczyk hatte ihre Vorgängerin Carla Esparza im März in brutaler Art und Weise per T.K.o. besiegt und sich so den Gürtel gesichert. Ringer-Ass Esparza war nicht in der Lage, die Polin zu Boden zu bringen und wurde im Stand drei Runden lang gnadenlos auseinandergenommen. Auch für BJJ-Expertin Penne, ist es ein Muss, die polnische Standkämpferin auf die Matte zu befördern.

„Ich bin ein sehr vielseitige Kämpferin und fühle mich in allen Situationen des Kampfes wohl“, erklärte sie. „Aber ich bin deutlich erfahrener am Boden als sie, also werde ich sie auch dort fordern.“

Vom überragenden Striking der mehrfachen Muay-Thai-Weltmeisterin Jedrzejczyk ist Penne dennoch wenig beeindruckt.

„Ich hatte es im Training und in Kämpfen schon mit guten Strikern zu tun“, so Penne. „Sie dagegen, hat mit Sicherheit noch nie gegen jemanden wie mich gekämpft.“

Genau wie Esparza hat auch Penne ihren Weg in die UFC über die 20. Staffel der Reality-Serie The Ultimate Fighter gefunden. Ihrer Karriere hat das erfolgreiche Format nicht geschadet, noch einmal teilnehmen würde sie aber dennoch nicht.

„Das war auf jeden Fall eine schwierige Zeit für mich. Eigentlich wollte ich das niemals tun, aber das Angebot war am Ende zu gut, um es abzulehnen. Ich bin froh, dass ich es getan habe, und habe definitiv davon profitiert. Aber es war nicht einfach für mich“, lachte sie. „Ich bin froh, dass es vorbei ist.“

Lediglich als Coach würde Penne noch einmal einen Fuß in das berühmt-berüchtigte TUF-Haus setzen, in dem die Kämpfer mehrere Wochen gemeinsam eingesperrt und von Kameras beobachtet leben müssen.

„Das würde sicher Spaß machen, da wäre ich auf jeden Fall dabei“, so Penne. „(Als Kämpferin) würde ich nie wieder mitmachen, aber als Coach wäre das sicher eine interessante Herausforderung, der ich mich gern stellen würde."

Das gesamte Gespräch mit Jessica Penne: