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Jeremy Stephens: Wenn Yair Rodriguez nicht stirbt, zählt der Sieg nicht

Jeremy Stephens (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Es sollte der spektakuläre Abschluss eines ansonsten eher ernüchternden Kampfabends in Mexico City werden. Jeremy Stephens und Yair Rodriguez standen sich im Hauptkampf von UFC Mexico gegenüber, die Erwartungen der Fans waren groß. Umso bitterer das Ergebnis: Rodriguez stach seinem Gegner nach nur 15 Sekunden in die Augen, was schlussendlich zum Kampfabbruch führte. Von den Fans wurde dieses Ende mit Buhrufen und Bier-Würfen quittiert und auch Rodriguez konnte sich das Nachtreten nicht verkneifen. „El Pantera“ behauptete, Stephens hätte den Kampf fortführen können, ihm fehle lediglich der Kampfgeist. Diese Kommentare haben den 33-Jährigen offensichtlich zusätzlich motiviert, den Rückkampf bei UFC Boston eindeutig zu beenden.

„Ich werde den Jungen umbringen“, so Stephens. „Wenn er nicht stirbt, zählt es nicht. Das denke ich. Es ist immer eine persönliche Sache, wenn man kämpft. Er versucht, Essen vom Tisch meiner Kinder zu nehmen. Was wäre, wenn ich in dein Haus kommen würde, Essen von deinem Tisch nehme und deine Kinder schlage? So sehe ich das. Verdammt ja, es ist persönlich. Es ist ein Kampf. Du bekommst nur einen Check, wenn du verlierst. Denkst du, das ist ein Spiel? Es ist kein Sport, es ist ein Faustkampf, Bro. Ich kämpfe um mein Blut, ich kämpfe für meine Familie, jedes Mal, wenn ich da reingehe.“

Statt wie geplant fünf Runden, werden sich die beiden Kontrahenten nun maximal drei Runden gegenüberstehen. Für „Lil Heathen“ stellt diese Veränderung jedoch kein Problem dar. „Auf dem Papier sieht es so aus, als würden mir fünf Runden zugutekommen. Er wird müde, er kann das Tempo nicht halten. Drei Runden kommen offensichtlich ihm zugute. Aber das wird nicht der Fall sein. Ich bin hier, um meine Zweifler verstummen zu lassen. Einfach das tun, was ich am besten kann. Einfach rausgehen und Spaß haben.“

„Ich bin ein Albtraum für jeden. Ich kann jeden in dieser Gewichtsklasse besiegen. Ich glaube, dass ich jeden auf der Welt ausknocken kann. Dieses Typen besiegen mich durch knappe Punktentscheide, ein Takedown, Beinarbeit. Die kämpfen, als hätten sie Angst, rennen vor mir weg. So ein Kampf wird das aber nicht werden. Er wird keinen Platz zum Atmen haben. Yair klappt unter Druck zusammen und davon wird er einigen bekommen. Ich kann ihn in 15 Sekunden aus dem Kampf nehmen. Ich kann ihn zu jedem Zeitpunkt ausknocken. Ich kann seinen besten Schlag nehmen, er aber nicht meinen.“