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Jarjis Danho verliert bei UFC London

Jarjis Danho (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Das UFC-Debüt von Jarjis Danho ist nicht geglückt. Das erste deutsche Schwergewicht in der weltweit größten MMA-Organisation verlor unglücklich durch mehrheitlichen, technischen Punktentscheid in Runde drei. Nach einem illegalen Knie zum Kopf sowie einem Tiefschlag, nach dem Danho nicht weiterkämpfen konnte, wurde der Pole Daniel Omielanczuk von den Punktrichtern vorne gesehen.

Jarjis „Man Mountain“ Danho fing den Kampf gut an, konnte erste Treffer durch lange Hände landen, doch blieb Omielanczuk stets gefährlich und bewegte sich gut. Beide Schwergewichte trafen mit harten Fäusten und arbeiteten viel im Clinch. Hier war es Danho, der den Polen an den Käfig drücken und kontrollieren konnte, kassierte jedoch beim Lösen eine harte Faust, die ihn kurzzeitig durchrüttelte.

Im zweiten Durchgang schienen beide Athleten konditionell angeschlagen, das Tempo wurde deutlich gedrosselt, was die Zuschauer mit Buhrufen quittierten. Wieder im Clinch, kassierte Danho ein illegales Knie zum Kopf. Danho lehnte sich nach vorne und hatte die Fingerspitzen auf der Matte, als Omielanczuk zutrat. Nach einer kurzen Auszeit konnte es weitergehen. Omielanczukwurde wurde kein Punkt abgezogen, er wurde lediglich ermahnt.

In der dritten Runde wurde der Deutsche mit syrischen Wurzeln von einem linken Haken im Unterleib getroffen, während er selbst mit einem Knie zutreten wollte. Danho brach zusammen und krümmte sich sichtlich vor Schmerz. Nachdem er vom Ringarzt untersucht wurde und nicht weiterkämpfen konnte, wurde die Begegnung abgebrochen. Die Punktrichter waren gefragt, die Omielanczuk mehrheitlich vorne sahen, in der technischen Punktentscheidung, mit 29:29, 29:28 und 29:28.