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Islam Makhachev nach Schlägerei nicht entlassen, kämpft bei UFC 233

Islam Makhachev (Quelle: Zuffa LLC)

Diese Bilder gingen um die Welt: Nach seinem Submission-Sieg über Conor McGregor bei UFC 229 kletterte Khabib Nurmagomedov aus dem Käfig und ging auf McGregors Teamkollegen Dillon Danis los. Diese Aktion löste eine Schlägerei aus, an der auch Nurmagomedovs Teamkollegen Islam Makhachev und Zubaira Tukhugov beteiligt waren. Daraufhin kündigte UFC-Präsident Dana White an, keinen der beiden mehr in seiner Organisation kämpfen zu lassen. Nachdem sich der Leichtgewichtschampion nun hinter seine Teamkollegen gestellt hatte, hat White seine Meinung offensichtlich geändert. Islam Makhachev trifft am 26. Januar bei UFC 233 auf Francisco Trinaldo.

„Die Beteiligten werden nie wieder in der UFC kämpfen.“ Diese Worte hatte UFC-Präsident Dana White nach den Vorkommnissen rund um UFC 229 zu sagen. Gemeint waren Khabib Nurmagomedovs Teamkollegen Islam Makhachev (16-1) und Zubaira Tukhugov. Daraufhin drohte der UFC-Champion im Leichtgewicht, die Organisation zu verlassen, falls seine Freunde tatsächlich entlassen werden sollte. Dies nahm White offensichtlich zum Anlass, seine Meinung zu ändern. Anstatt seiner Entlassungspapiere erhielt Makhachev nun den Vertrag für seinen nächsten Kampf. Am 26. Januar trifft er bei UFC 233 auf den erfahrenen Brasilianer Francisco Trinaldo (23-6).

Während man über das Verhalten Makhachevs außerhalb des Käfigs streiten kann, gibt es keine Diskussionen über seine Leistungen innerhalb des Oktagons. Nachdem er sich in seiner Heimat Russland eine perfekte Bilanz von elf Siegen aufgebaut hatte, folgte 2015 der Wechsel in die UFC. Dort musste sich Combat-Sambo-Weltmeister lediglich Adriano Martins geschlagen geben. Dieser Niederlage stehen fünf Siege gegenüber, zuletzt zwei Erstrunden-Triumphe über Gleison Tibau und Kajan Johnson. Gegen Francisco Trinaldo will der 27-Jährige den Sprung in die Top-15 schaffen.

Für den Brasilianer gilt es hingegen, seinen 13. Platz in der offiziellen Rangliste zu verteidigen. Diesen verdiente er sich mit Siegen über Paul Felder, Jim Miller und Evan Dunham. Der 40-Jährige konnte zwischen 2014 und 2016 eine Siegesserie von sieben Kämpfen hinlegen, bevor er von Kevin Lee zur Aufgabe gezwungen wurde. In seinen letzten vier Duellen musste er mit zwei Siegen und zwei Niederlagen dann gemischte Ergebnisse hinnehmen. Bei UFC 233 wird sich zeigen, ob der Brasilianer im fortgeschrittenen Alter nochmal die Spitze der Gewichtsklasse angreifen kann.

UFC 233 findet am 26. Januar im Honda Center in Anaheim statt. Neben dem Kampf zwischen Makhachev und Trinaldo stehen Duelle zwischen Ben Askren und Robbie Lawler sowie James Vick und Paul Felder fest.