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Irische Polizei untersucht Sexualdelikt in Verbindung mit Conor McGregor

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Conor McGregors Probleme außerhalb des Octagons werden nicht geringer. Nachdem er bereits vor wenigen Tagen mit einem aufdringlichen Fan aneinandergeriet und verhaftet wurde, nachdem er dessen Handy zerstört hatte, könnte es jetzt noch dicker für den Iren kommen. In Irland wird gegen ihn wegen des Verdachts der sexuellen Gewalt ermittelt, berichtet die New York Times.

Der Ire wird dabei beschuldigt, eine Frau in einem Hotelzimmer sexuell genötigt zu haben. Die Polizei ermittelt seit Januar wegen sexueller Gewalt. Der Vorfall soll sich allerdings schon im Dezember im Beacon Hotel in Dublin ereignet haben, in dem McGregor wiederholt ein Penthouse bucht, auch am Tag des Vorfalls soll McGregor die Suite für sich gebucht haben.

Die irische Polizei hat Beweise aus den Hotelzimmern gesammelt und gemäß Informationen der Times auch Aufnahmen der Überwachungskameras gesichert. McGregor wurde zudem bereits im Januar vernommen, durfte jedoch die Polizeiwache wieder verlassen und wurde nicht unter Anklage gestellt, während die Ermittlungen noch andauern. Derzeit soll der Fall dem Generalstaatsanwalt vorliegen, der darüber entscheidet, ob genügend Beweise für eine Anklage vorliegen.

Dass die Informationen zu den Ermittlungen rund um McGregor erst jetzt durchsickerten, liegt an der irischen Gesetzgebung, in der es den Medien untersagt ist, in Sexualdelikten die Namen von Verdächtigen zu nennen, bevor eine Anklage erhoben wurde.

Conor McGregor ließ über einen Sprecher mitteilen, dass man über den Zeitpunkt der Veröffentlichung erstaunt sei, da „die Geschichte bereits seit einiger Zeit die Runde mache. Die Verkündung des Rücktritts McGregors [habe] in keinster Weise etwas mit den Ermittlungen zu tun. Sollte Conor in der Zukunft noch einmal kämpfen, dann nur in einer Umgebung, in welcher die Kämpfer entsprechend ihres Werts, Könnens, harter Arbeit und Hingabe zum Sport respektiert werden.“