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Im Falle einer Niederlage: Michael Bisping denkt über Karriereende nach UFC 208 nach

Michael Bisping will im Januar wieder kämpfen (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Michael Bisping blickte nicht nur in seiner Rolle als Experte gespannt auf UFC 205. Mit Yoel Romero und Chris Weidman trafen in New York zwei Kämpfer aufeinander, bei deren Qualität absehbar war, dass ein Sieg sie in die Nähe eines Titelkampfs gegen Bisping bringen würde. Nun steht Yoel Romero als nächster Herausforderer fest. Bereits für UFC 206 hatte sich Bisping ins Gespräch gebracht, aus einem Kampf gegen Nick Diaz oder Georges St. Pierre wurde letztlich jedoch nichts. Nun hat „The Count“ UFC 208 im Januar des nächsten Jahres ins Auge gefasst. Sollte er dort nicht als Sieger das Octagon verlassen, könnte es der letzte Kampf des britischen MMA-Pioniers sein.

Erst im Oktober stand Michael Bisping bei UFC 204 im Octagon. In seiner Heimat Manchester verteidigte er in einem knappen Kampf seinen Titel, den er zuvor gegen Luke Rockhold gewonnen hatte, gegen MMA-Legende Dan Henderson. Danach wollte er so schnell wie möglich zurück ins Octagon, brachte sich für einen Super-Kampf gegen Georges St. Pierre in Toronto in Position. Als dieser absagte und Bisping stattdessen Ronaldo Souza angeboten bekam, gab er bekannt, erst 2017 wieder kämpfen zu können. Nun scheinen Zeitpunkt und Ort gefunden.

„Ich könnte eine große Rolle in einem Film bekommen, der ab Ende Januar gedreht werden wird“, so Bisping. „Ein Kampf irgendwann im Januar wäre toll. Dann kann ich kämpfen und danach den Film drehen, falls ich die Rolle kriege. Es steht aber noch nichts fest.“

Der einzige Pay-per-View Event in diesem Monat ist UFC 208. Die Veranstaltung findet am 21. Januar im Honda Center in Anaheim statt. Noch wurden keine Paarungen bekannt gegeben, ein Titelkampf im Mittelgewicht wäre aber eine sehr interessante Option. Sollte es dazu kommen, würde Bisping auf Yoel Romero treffen, der bei UFC 205 einen K.o. gegen Chris Weidman verbuchen konnte.

„Das ist der Kampf, der Sinn macht“, sagte UFC-Präsident Dana White auf der Pressekonferenz nach UFC 205. „Ich meine, er (Romero) hat heute Chris Weidman besiegt. Ich weiß noch nicht wann, aber ja, das ist der Kampf.“

Bereits wenige Sekunden nach der Urteilsverkündung nach seiner beeindruckenden Leistung gegen Chris Weidman begann Romero, ordentlich Werbung für den anstehenden Titelkampf zu machen. Im Interview mit Joe Rogan forderte er den Champion heraus und verkündete, er hätte einst Bisping bei der Verbesserung seiner ringerischen Fähigkeiten unterstützen sollen.

Im Falle Niederlage könnte UFC 208 der letzte Event in der langen Karriere des Michael Bisping sein: „Sag niemals nie, aber man kann nicht ewig kämpfen. Ich mache das schon seit langer, langer Zeit. Vielleicht kämpfe ich bis ich verliere und sage dann `Scheiß drauf, das war´s´.“