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Ilir Latifi plant Wechsel ins Schwergewicht

Ilir Latifi (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

In der Nacht zum Sonntag werden Ilir Latifi und Volkan Oezdemir ihren für Stockholm geplanten Kampf in Uruguay nachholen. Damals hatte Latifi auf der Zielgeraden mit einer Rückenverletzung absagen müssen, nun ist er jedoch wieder fit und bereit für das Duell mit dem Schweizer.

„Es ist eine alte Verletzung, die ich seit Jahren habe“, erklärte Latifi. „Im Weight Cut war mein Körper sehr anfällig und da habe ich einfach eine alte Verletzung wieder aufgeweckt. Ich war dann einfach nicht mehr in der Lage, zu kämpfen. Wir haben die ersten Tage ein wenig herumprobiert, aber es wurde einfach immer schlimmer, daher musste ich leider absagen. Das war sehr hart.“

Zwar gibt Latifi zu, dass er nicht hundertprozentig fit in den Kampf geht, wie es die wenigsten Kämpfer tun, aber als Ausrede will er die Verletzung nicht gelten lassen: „In jedem Kampf hat man irgendwelche kleinen Verletzungen, die man in den Käfig mitnimmt, aber jetzt gerade fühle ich mich sehr gut und kann mich nicht beklagen.“

Für den Kampf am Samstag kündigte Latifi dann ein Finish an, immerhin sei er sehr hungrig, nach der langen Auszeit wieder zu kämpfen. Etwas wiedergutzumachen hat er auch noch und weiterhin große Pläne.

„Mein letzter Kampf war leider nicht sehr interessant und eine harte Niederlage, weil ich nicht meine beste Leistung abrufen konnte. Der Kampf gegen Volkan ist für mich sehr wichtig, um mich wieder als Herausforderer zu etablieren. Im Halbschwer- oder Schwergewicht.“

Eine überraschende Aussage, immerhin ist Latifi bereits im Halbschwergewicht einer der kleineren Athleten im UFC-Kader. Doch der bullige Kämpfer ist sich sicher, dass er auch im Schwergewicht gut zurechtkommen würde und hat auch schon einen möglichen Gegner im Auge.

„Beide Gewichtsklassen sind nicht ohne. In beiden Gewichtsklassen wird hart geschlagen, Halbschwergewichte sind aber schneller und können ein höheres Tempo gehen. Es gibt dabei aber auch Vorteile, wenn man gegen schwerere und größere Gegner kämpft. Ich würde gerne jemanden aus der Top Ten vor die Fäuste bekommen, vielleicht Derrick Lewis. Aber ich fokussiere mich jetzt erst einmal auf Volkan. Danach sehen wir weiter.“