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Holly Holm legt Beschwerde gegen Ergebnis von UFC 208 ein

Holly Holm (Foto: ZUFFA LLC)

Als sich Germaine de Randamie am vergangenen Samstag gegen Holly Holm den Titel im Federgewicht der UFC holte, geschah das nicht ohne Kontroverse. Gleich zwei Mal musste Holm zum Ende einer Runde einen Schlag nach dem Signal einstecken. Beide Fouls wurden von Ringrichter Todd Anderson angemahnt, aber nicht mit einem Punktabzug bestraft. Dagegen legt die unterlegene Holly Holm nun Einspruch ein.

„Frau Holm bittet um eine Überprüfung des Fehlers von Ringrichter Todd Anderson,“ beginnt der Brief von Holms Anwälten an die New York State Athletic Commission. „Germaine de Randamie wurden trotz ihrer wiederholten Schläge nach dem Ertönen des Horns zum Ende der Runden 2 und 3 keine Punkte abgezogen.“

Im Hauptkampf von UFC 208 hatte Germaine de Randamie nach Ende der zweiten Runde einen harten Treffer gelandet, der Holm beinahe ausgeknockt hätte. Eine Runde später war es erneut die Niederländerin, die, von einem Head Kick angeschlagen, wieder nach Ertönen des Signals weiterschlug. In beiden Fällen war Ringrichter Anderson zu spät und konnte die beiden Kontrahentinnen nicht rechtzeitig trennen.

Zwar wurde de Randamie mündlich ermahnt, einen Punktabzug gab es nicht. Bitter für Holm, die den Kampf am Ende mit nur einem Punkt Unterschied verlor. Nun fordern die Anwälte eine Überprüfung der Entscheidungen des Ringrichters nach Runde 2 und 3 und zu einem entsprechenden Ergebnis zu kommen, denn „Hätte Ringrichter Anderson sich an die Regeln der NYSAC gehalten und de Randamie Punkte entsprechend Sektion 212.10 bis 212.11 abgezogen, wäre der Titelkampf im Federgewicht bei UFC 208 mit einem Unentschieden, wenn nicht sogar einem Sieg für Frau Holm geendet.“

Bereits während des Kampfes forderte Kommentator Joe Rogan mehrfach einen Punktabzug. Im Anschluss erklärte Ringrichter John McCarthy auf Twitter jedoch, dass das Einschreiten des Ringrichters eine Runde oder einen Kampf beende und das Signal nur dazu diene, dem Ringrichter den Ablauf der Zeit zu signalisieren.

Unterdessen hat Germaine de Randamie entgegen der ersten Aussage, sie wolle eine Handverletzung auskurieren, Holly Holm einen Rückkampf angeboten.

Die komplette Beschwere kann man sich hier durchlesen: APPEAL TO THE NEW YORK STATE ATHLETIC COMMISSION