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Holly Holm kritisiert Box-Medien

Holly Holm (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Holy Holm kritisierte in der „MMA Hour“ das Verhalten der Medien. Der früheren 14-fachen Box-Championesse fiel auf, dass ihr UFC-Titelgewinn gegen Ronda Rousey extrem viel Aufmerksamkeit mit sich brachte, während ihre früheren Erfolge im Boxen kaum Beachtung fanden. Aktuell sei sie bei Boxredakteuren wesentlich gefragter, als in ihrer Zeit als amtierende Weltmeisterin im Boxen, wie sie erklärte.

„Versteht mich nicht falsch, ich brauchte nie die Aufmerksamkeit um meine Person, weil es mir immer um das Wohl und das Wachstum des Frauen-Boxens ging“, so die 34-jährige Amerikanerin. „Wenn Box-Medien mich heute ansprechen, frage ich sie: Warum kommt ihr jetzt auf mich zu? Wo wart ihr, als ich noch als Boxerin aktiv war?“

Holm stellte klar, dass sie nichts gegen mediale Beachtung habe, ganz im Gegenteil, sie sieht es als positiv an, doch wartete sie darauf seit Jahren vergeblich: „Ich liebe es dass die Medien uns Frauen jetzt unterstützen. Jede Form der Unterstützung ist gut. Ich will, dass der Boxsport für Frauen attraktiver und lukrativer wird. Das habe ich mir schon immer gewünscht! Aber seitdem ich in der UFC bin, wurden mehr Box-Artikel über mich geschrieben, als in meiner aktiven Zeit als Boxerin.“

Das UFC-Bantamgewicht schien enttäuscht davon, dass das Interesse der Box-Medien erst nach ihrem Wechsel zum MMA wuchs. In der UFC schaffte es Holm in den Haupt- und Co-Hauptkampf mit nur drei Auftritten. Im Frauenboxen undenkbar.

Das gesamte Interview findet ihr unter folgendem Link: https://youtu.be/uVR7t1cPTpY?t=2h29m52s