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Holloway: Hat Aldo schon die Medizin gegen sein Weichei-Syndrom gefunden?

Max Holloway (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am 10. Dezember hat Max Holloway in Toronto eine schwere Aufgabe vor sich: Anthony Pettis erwartet den Hawaiianer im Käfig von UFC 206. Das Federgewicht hat seinen Blick jedoch schon auf einen weiteren ex-Champion gerichtet. José Aldo und der Interimstitel sind das Ziel des 24-Jährigen, der sich verbal bereits für die nächste Herausforderung in Stellung bringt.

„Nach dem Kampf in Toronto habe ich nur eine Sache auf der Agenda: rausfinden, ob José Aldo das Gegenmittel gegen sein Weichei-Syndrom gefunden hat,“ so Holloway in der Radio-Sendung SiriusXM Rush’s Toe-2-Toe. „Der Penner rennt ständig weg. Sagt ihm, dass er nicht länger weglaufen kann. Ein Hawaiianer kommt und holt auf. Ich bin bereit für ihn.“

Aldo hatte sich im Herbst den Zorn Holloways zugezogen, nachdem er ankündigte, lieber seine Karriere zu beenden, anstatt den Interims-Titel zu verteidigen. Der Brasilianer wartet derzeit auf seine zweite Chance gegen Conor McGregor. Ob, bzw. wann, er sie erhält, ist unsicher. Der Ire steht jedoch auch auf der Liste Holloways.

„Natürlich würde ich gerne gegen Conor McGregor antreten. Es gibt eine Vorgeschichte zwischen uns. Er hat gewonnen, aber mich nicht ausgeknockt und viele Leute schieben das auf seine Verletzung. Ich war in dem Kampf auch verletzt, also sollten wir die Theorie vielleicht nochmal überprüfen. Realistisch gesehen, gibt es einen Interims-Titel in meiner Gewichtsklasse. Wenn die UFC mich um den echten Gürtel kämpfen lassen würde, wäre das klasse, aber ich bin Realist, deswegen Aldo.“

Mit neun Siegen in Folge, übrigens UFC-Rekord für die meisten Siege in Serie ohne Titelkampf, will Holloway nun Nägel mit Köpfen machen. Warten kommt für ihn nicht in Frage, denn wer wartet, „der glaubt nicht, dass er der Beste ist.“ Und anders als Khabib Nurmagomedov, der seit Wochen die Werbetrommel für einen Titelkampf rührt, will sich Holloway auch nicht permanent beschweren.

„Ich habe keine Kontrolle darüber, also warum über verschüttete Milch weinen? Man versucht ja auch nicht, die Milch wieder in die Tüte zu kriegen. Man macht sauber und das Leben geht weiter. Ich werde nicht über etwas rumheulen, über das ich keine Kontrolle habe. Ich werde der Welt einfach weiter zeigen, was ich verdiene. Sie können es mir nicht mehr viel länger vorenthalten. Ich konzentriere mich einfach weiter auf das, was ich tun kann: aufregende Siege.“