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Hört Carlos Condit auf?

Carlos Condit (Foto: YouTube)

Im Titelkampf gegen Robbie Lawler, am Samstag bei UFC 195, lieferte Carlos Condit einen der Kämpfe seines Lebens ab - und verlor doch knapp nach Punkten. Nun denkt der „Natural Born Killer“ ans Aufhören. 

Haben wir Carlos Condit bei UFC 195 zum letzten Mal gesehen? Nach seiner knappen Punktniederlage gegen Weltergewichtschampion Robbie Lawler und dem so verpassten UFC-Titel, denkt der 31-Jährige nun offenbar daran, die Handschuhe an den Nagel zu hängen.

„Das wäre keine emotionale Entscheidung, ich bin nicht deprimiert. Aber ich muss mir das jetzt erst einmal genau überlegen. Ja, kann sein, dass das mein letzter Kampf war“, so Condit zu den Kollegen von MMA Fighting. „Ich mache das hier schon ziemlich lange, habe über 40 Profi-Kämpfe im Kickboxen und MMA hinter mir. Ich weiß nicht, für meine Karriere war das heute so ein Alles-oder-Nichts-Moment - und ich habe den Kürzeren gezogen. Wenn ich den Gürtel gewonnen hätte, würde ich weitermachen. Nun habe ich das nicht geschafft... ich muss schauen, ob ich das hier noch weiter tun kann.“

Carlos Condit bestritt 2001 seinen ersten Profi-MMA-Kampf, fünf Jahre später debütierte er in der WEC und wurde dort schnell Weltergewichtschampion. Als die Liga 2010 in die UFC eingegliedert wurde, entwickelte er sich schnell zum Fan-Liebling und ernstzunehmenden Herausforderer. 2012 gewann er gegen Nick Diaz den Interimstitel im Weltergewicht, unterlag jedoch im Vereinigungskampf gegen Georges St-Pierre. GSP bezeichnete ihn im GNP1-TV-Interview allerdings als schwersten Gegner seiner Karriere.

Mit der Niederlage gegen Lawler hat Condit nun auch seine zweite und vermutlich letzte Titelchance verpasst, bleibt mit ganzen neun Bonuszahlungen für außergewöhnliche Leistungen im Octagon aber als spektakulärer Kämpfer in Erinnerung, sollte er tatsächlich nie wieder kämpfen.