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Historischer Tag: New York legalisiert Profi-MMA-Kämpfe

Der 22. März 2016 geht in die Geschichtsbücher des MMA-Sports ein. Am Dienstag stimmte die New York State Assembly einstimmig für die Legalisierung und Regulierung von Profi-MMA-Kämpfen im US-Bundesstaat New York. Damit ist der Sport ab sofort in allen 50 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika legal.

Über drei Stunden lang debattierten die Abgeordneten im State Capitol in Albany über den Gesetzesentwurf, der die Regulierung von Profi-MMA-Kämpfen durch die Sportkommission von New York fordert. Am Ende stimmten 113 Abgeordnete für den Entwurf, nur 25 entschieden sich dagegen. Die absolute Mehrheit war damit problemlos erreicht.

Andrew Cuomo, der Gouverneur von New York, muss den Entwurf nun noch absegnen, hat aber bereits vor der Abstimmung verkündet, dies zu tun. Die Sportkommission von New York hat dann 120 Tage Zeit, Richtlinien auszuarbeiten und festzusetzen.

Der MMA-Sport war im Jahr 1997 im Bundesstaat New York verboten worden. Während andere Bundesstaaten im Laufe der Jahre anfingen, MMA-Kämpfe durch ihre Sportkommissionen zu regulieren, stellte sich New York immer wieder quer. Seit 2010 scheiterte der Gesetzesentwurf Jahr für Jahr bei der Abstimmung in der New York State Assembly.

Nun ist die Entscheidung endlich zugunsten des MMA-Sports gefallen. Profi-Kämpfer aus New York müssen ab sofort nicht mehr in andere US-Bundesstaaten reisen, um ihrer Leidenschaft nachzugehen. Auch Top-Stars wie Jon Jones oder Chris Weidman werden vermutlich bald die Möglichkeit bekommen, vor heimischer Kulisse ins Octagon der UFC zu steigen. Ein erster UFC-Event im Madison Square Garden in New York könnte bereits im November stattfinden. In einer Pressemitteilung kündigte die UFC an, in den ersten drei Jahren nach der Legalisierung mindestens vier Veranstaltungen im Jahr im Bundesstaat New York abhalten zu wollen.