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Henry Cejudo: Ich habe kein Problem, den Sport zu verlassen

Henry Cejudo (Foto: ZUFFA LLC)

Henry Cejudo ist Doppel-Champion in der UFC und hat somit alles erreicht, was es im MMA zu erreichen gibt. Jetzt hat der amerikanische Olympiasieger nur noch ein Ziel: ein dickes Bankkonto.

Derzeit laboriert Henry Cejudo, der UFC-Champion im Bantamgewicht und Fliegengewicht, noch an einer Schulterverletzung. 2020 will er ins Octagon zurückkehren, aber nur, wenn der Preis stimmt. Falls er nicht stimmt, würde Cejudo keine Sekunde zögern, mit dem Sport aufzuhören.

„Ich mache diesen Sport zu 100 Prozent des Geldes wegen“, sagte Cejudo im Interview mit MMAFighting. „Ich will Geld verdienen. Ich will keinen weiteren Titel, keinen weiteren Gürtel. Ich habe alles erreicht, was ich erreichen wollte. Nur eines fehlt noch und zwar eine Menge Nullen, wann immer ich kämpfe und die Menschen unterhalte. Das ist alles. Ich habe kein Problem, wegzugehen. Ich habe keine Problem, den Sport zu verlassen, wenn ich es muss.“

Bevor Cejudo im nächsten Jahr sein Comeback anpeilt, will er sich mit UFC-Präsident Dana White zusammensetzen und über seine Kompensation sprechen.

„Ich habe eine Nummer im Kopf, aber das geht nur mich und meinen Boss etwas an“, so Cejudo. „Wie ich schon oft gesagt habe, ich respektiere Dana White, ich respektiere, was diese Organisation auf die Beine gestellt hat. Ich bin ihnen sehr dankbar, aber hier geht es um meine Finanzen. Wenn wir uns nicht einigen können, dann wünsche ich den beiden Gewichtsklassen viel Erfolg und ein paar Silber- und Bronzemedaillisten können um die Gürtel kämpfen.“

„Mein Leben dreht sich nicht nur ums Kämpfen“, fügte Cejudo hinzu. „Ich will noch so viele andere Dinge tun. Triple C und Henry Cejudo haben noch andere Facetten.“