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Hackerangriff auf UFC Fight Pass

Nutzer des UFC-Streaming-Dienstes Fight Pass ändern besser schnellstmöglich ihre Zugangsdaten. Die Video-on-Demand-Plattform wurde Opfer eines Hackerangriffs, zehntausende Nutzerdaten – inklusive Kreditkartendaten und Passwörter – der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Schon 2012 attackierten Hacker die Internetpräsenz der UFC. Präsident Dana White reagierte damals mit Spott, was folgte, war eine Kriegserklärung der Netz-Aktivisten. Seitdem blieb es ruhig um das Thema Datensicherheit – bis heute. 

Die Hackergruppierung „Anonymus Globo“ verkündete in einem Tweet, mehr als 13.000 Accounts „aus Spaß“ gehackt zu haben und verlinkte, zugänglich für jeden, ein Dokument mit allen erbeuteten Daten – auch Kreditkartennummern und Passwörtern. Das Dokument wurde inzwischen entfernt.

Die Twitter-Botschaften der Hacker-Gruppe "Anonymus Globo". Der Link zum Daten-Dokument führt inzwischen ins Leere.

Groundandpound.de rät dennoch allen Nutzern von UFC Fight Pass, schnellstmöglich ihre Zugangsdaten zu ändern!

Ziel des Angriffs war im Übrigen nicht nur die UFC, sondern auch Online-Anbieter wie Xbox Live, das Sony Playstation Network, das Porno-Netzwerk Brazzers, Amazon, Walmart und viele andere. Mitglieder der Netz-Aktivistengruppe Anonymous ließen inzwischen verlauten, dass es sich bei Anonymous Globo nicht um einen Ableger der offiziellen Gruppierung handele und wies jede Verantwortung von sich.

Schon zum Start des Video-Portals Fight Pass wurde in den Medien vermehrt auf die laxen Sicherheitssysteme des Dienstes hingewiesen. Eine offizielle Stellungnahme der UFC zum Hackerangriff gab es bislang nicht.