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Gustafsson denkt über Wechsel ins Schwergewicht nach

Schon dreimal hat der Schwede Alexander Gustafsson (18-5) in der UFC einen Titelkampf im Halbschwergewicht verloren. Nach der erneuten Pleite gegen Jon Jones kann er sich einen Wechsel ins Schwergewicht vorstellen.

Trotz zweier Niederlagen gegen Jon Jones und einer Niederlage gegen Daniel Cormier hat Alexander Gustafsson seine Titelträume noch nicht begraben. Denn er gehört zweifelsohne zu den besten Halbschwergewichten der Welt und hatte in allen drei Kämpfen seine Momente.

„Es ist noch nicht vorbei“, sagte Gustafsson bei der Pressekonferenz nach UFC 232. „Warten wir mal ab, was als nächstes passiert. Ich kämpfe, weil ich mich mit den Besten der Welt messen will. Solange es mir Spaß macht, werde ich weiter kämpfen.“

In schwedischen Medien wurden nach der Niederlage bei UFC 232 bereits Gerüchte über einen möglichen Rücktritt von Gustafsson verbreitet, doch mit seinen bald 32 Jahren befindet er sich noch im besten Kampfsportalter.

Eine Möglichkeit, seine Karriere in der UFC wiederzubeleben, wäre ein Wechsel ins Schwergewicht. Mit einer Körpergröße von 1,96 Metern hat Gustafsson die besten Voraussetzungen dafür. Und in der Vergangenheit hatten schon andere Halbschwergewichte – wie Cormier oder Randy Couture – im Schwergewicht Erfolg.

„Ja, na klar, die Schwergewichtsklasse ist eine Alternative“, sagte Gustafsson. „Ich bin hier, um zu kämpfen, egal ob im Halbschwergewicht oder Schwergewicht. Ich muss mit meinen Trainern darüber sprechen und dann sehen wir, wie es weitergeht.“

In der Top 10 im Halbschwergewicht warten zumindest noch Konkurrenten auf ihn, gegen die er bislang nicht gekämpft hat, wie Anthony Smith, Volkan Oezdemir, Corey Anderson, Thiago Santos oder Dominick Reyes.