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GSP über Anderson Silva: „Er ist nicht mehr derselbe“

GSP (Foto: Florian Sädler)

Georges St. Pierres Titelkampf gegen Michael Bisping ist vorerst geplatzt, nun beginnt die Suche nach einem passenden Gegner für das Comeback des Kanadiers. Vielleicht der richtige Zeitpunkt, ein seit vielen Jahren erwartetes Duell gegen Anderson Silva anzusetzen? Großes Interesse hat St. Pierre an solch einer Begegnung momentan nicht.

„Der Kampf könnte kommen, es hängt von den Umständen ab, denn bei Kämpfen geht es um das richtige Timing“, sagte GSP kürzlich bei einer Promo-Veranstaltung in Kanada. „Manchmal stehen die Aktien eines Kämpfers höher, manchmal niedriger. Man will immer gegen den kämpfen, der gerade am besten da steht. Das schwankt. Seine Aktien sind meiner Meinung nach gerade nicht allzu hoch. Er ist eine Legende, wegen den Dingen, die er in der Vergangenheit gemacht hat, aber er ist nicht mehr der gleiche wie früher.“

Bereits als beide Kämpfer noch Titelträger im Weltergewicht bzw. Mittelgewicht waren, träumten MMA-Fans von einem Superfight zwischen den beiden einst so dominanten UFC-Champions. Gedämpft wurden die Hoffnungen im Juli 2013 nach Silvas Titelverlust an Chris Weidman, komplett ausgeträumt hatte es sich im Dezember 2013, als GSP seinen Gürtel niederlegte und eine längere Auszeit verkündete.

Nun wird St. Pierre, der seit 2007 nicht verloren hat, voraussichtlich in diesem Jahr wieder ins Octagon steigen. Pläne über einen Titelkampf im Mittelgewicht gegen Michael Bisping wurde vor wenigen Tagen gestrichen, da St. Pierre nicht rechtzeitig kampfbereit ist und Bisping seinen Titel im Sommer gegen Yoel Romero verteidigen wird.

Laut UFC-Präsident Dana White wird St. Pierre seinen Comeback-Kampf nun wahrscheinlich sogar im Weltergewicht bestreiten.

„Er muss schauen, was er im Weltergewicht tun will, gegen wen er dort kämpfen will“, sagte White nach UFC 211. „Ich glaube nicht, dass er im Gewicht nach oben geht und gegen diese Killer im Mittelgewicht kämpft. Ich denke, er mochte den Kampf gegen Bisping. Er sah Bisping als schlagbaren Gegner an.“