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GSP: „Neuer Vertrag macht weder mich noch die UFC hundertprozentig glücklich“

Georges St. Pierre (Foto: Mark Bergmann)

Seit Jahren warten MMA-Fans auf das Comeback von Georges St. Pierre. In diesem Jahr ist es endlich so weit. Wie kürzlich bekannt wurde, hat der frühere UFC-Champion einen neuen Vertrag bei der weltweit größten MMA-Organisation unterschrieben und wird im Laufe des Jahres gegen Michael Bisping um den UFC-Titel im Mittelgewicht antreten. Hundertprozentig zufrieden ist der Kanadier mit seinem neuen Vertrag aber nicht.

„Um dir die Wahrheit zu sagen, ist das nicht genau das, was wir wollten“, sagte St. Pierre zu Ariel Helwani in der MMA Hour. „Es ist immer noch weniger, als das, was wir eigentlich wollten. Aber für die UFC ist es mehr, als sie eigentlich geben wollten. Also sind wir im Prinzip beide unglücklich, was der Mittelweg ist. Das ist also denke ich gut so. Es ist wie eine Einigung vor Gericht. Wenn beide Partien unglücklich sind, ist das wohl ein gutes Ding.“

St. Pierre war bis Ende 2013 der wohl dominanteste Champion der UFC, konnte sein Gold ganze neun Mal verteidigen. Nach einem knappen Sieg gegen Johny Hendricks kündigte der heute 35-Jährige schließlich eine Auszeit an, die sich in diesem Jahr dem Ende neigen wird.

„Aus Liebe zum Sport wollte ich zurückkehren, die emotionale Seite des Ganzen hat mich dazu gebracht, den Vertrag zu unterschreiben“, so St. Pierre weiter. „Ich bereue es nicht. Ich bin glücklich. Aber wenn du mich fragst, ob es das ist, was wir ursprünglich wollten – nein, das ist es nicht. Es ist etwas weniger. Aber es ist immer noch sehr gutes Geld. Wir mussten beide Abstriche machen. Deswegen konnte der Deal geschlossen werden.“

Wann St. Pierre genau ins Octagon zurückkehren wird, ist noch nicht bekannt. Der Kampf soll frühestens im Sommer in Las Vegas stattfinden.