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GSP, Ex-Bellator-Boss wollen MMA-Sport "revolutionieren"

Georges St. Pierre (Foto: Mark Bergmann)

MMA-Superstar Georges St. Pierre und der frühere Bellator-Geschäftsführer Bjorn Rebney haben für Mittwoch eine große Bekanntmachung angekündigt. Insider rechnen nun mit der längst überfälligen Gründung einer Kämpfer-Gewerkschaft.

Man wolle nicht weniger, als die MMA-Industrie zu "revolutionieren", so der Text in einer Pressemitteilung der PR-Firma O'Malley Hansen vom Montag.

In dem Schreiben wird eine Telefonkonferenz mit Ex-UFC-Champion Georges St. Pierre und dem früheren Bellator-MMA-Geschäftsführer Bjorn Rebney für Mittwoch angekündigt. Weitere Teilnehmer: Ex-UFC-Schwergewichtschampion Cain Velasquez, Ex-Bantamgewichtschampion TJ Dillashaw, Donald Cerrone und Tim Kennedy - allesamt Kämpfer des UFC-Kaders und fast alle bei Management-Agentur Creative Artists Agency (CAA) unter Vertrag, dem größten Konkurrenten des neuen UFC-Besitzers WMG-IMG.

Worum genau es in der illustren Runde gehen soll, wollte der Sprecher der PR-Agentur nicht verraten. Insider vermuten, es handele sich um die Gründung einer Kämpfer-Gewerkschaft, wie sie schon seit Jahren von einigen Sportlern und UFC-Kritikern gefordert wird. Auch St. Pierre, Cerrone und Kennedy hatten sich in der Vergangenheit kritisch zu Bezahlung und Geschäftsgebahren der UFC geäußert und eine Gewerkschaft gefordert. Bislang waren jegliche Bemühungen, eine solche Gewerkschaft zu gründen, die sich z. B. für Rechte und Bezahlung der Sportler einsetzt, jedoch gescheitert.

St. Pierre ist einer der größten UFC-Stars aller Zeiten. Ein Comeback in diesem Jahr scheiterte an den Verhandlungen mit dem neuen UFC-Besitzer WMG-IMG. Um Bjorn Rebney war es ruhig geworden, nachdem er 2014 vom neuen Bellator-Besitzer Viacom geschasst wurde.