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GSP: "Viele Kämpfer würden für Peanuts in der UFC antreten"

Georges St. Pierre (Foto: Mark Bergmann)

Sind viele UFC-Kämpfer selbst schuld an ihrer miesen Bezahlung? Top-Verdiener Georges St. Pierre findet ja und sagt, wer sich unter Wert verkauft, schadet auch anderen.

Die Bezahlung der UFC-Kämpfer ist seit Jahren ein heikles Thema, das heftig debattiert wird. Während Top-Stars wie Conor McGregor, Ronda Rousey oder Georges St. Pierre Millionen verdienen, müssen viele Kämpfer aus dem Vorprogramm neben der Kampfsport-Karriere häufig einem "normalen" Beruf nachgehen, um ihr Leben als MMA-Profi finanzieren zu können.  

Selbst schuld, findet nun St. Pierre, dessen Berater gerade über ein mögliches UFC-Comeback verhandeln. St. Pierre lässt seine Vertrage seit Jahren ausschließlich mit Unterstützung zweier Agenten aushandeln, um nicht Gefahr zu laufen, vorschnell etwas zu unterschreiben.

"So sollte das immer gehandhabt werden", erklärte er den Kollegen von der MMA Hour. "Viele Kämpfer beschweren sich, dass sie nicht genug verdienen. Das Problem ist aber, dass diese Kämpfer eben oft auch bereit sind, wirklich jeden Vertrag zu unterschreiben. Sie lassen sich von ihren Gefühlen leiten und unterschreiben einfach alles. Die würden für Peanuts in den Käfig steigen! Das ist aber der falsche Weg, darunter leiden dann auch all die anderen Kämpfer, die gern mehr verdienen würden. Denn warum sollte die UFC einigen Kämpfern mehr zahlen, wenn sie andere praktisch für umsonst bekommen können?"

St. Pierre gehörte viele Jahre zu den erfolgreichsten Kämpfern der UFC, trat 2013 aber überraschend zurück. Ein Comeback gegen einen namhaften Gegner wird noch in diesem Jahr erwartet.

Dann aber sicher nicht für Peanuts.