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Große Entlassungswelle in der UFC: Cook, Zelaznik und mehr müssen gehen

Garry Cook (Foto: Dorian Szücs)

Dass der Besitzerwechsel der UFC Veränderungen mit sich bringen würde, war abzusehen. Nun steht fest, dass sich vor allem personell einiges verändern wird. Im Rahmen einer großen Entlassungswelle werden momentan Kündigungen an 60 bis 80 der etwa 400 UFC-Mitarbeiter herausgeschickt. Die ersten hochrangigen Mitarbeiter mussten bereits gehen.

So wurde bekannt, dass Garry Cook, Marshall Zelaznik, Ken Berger, Jaime Pollack, Shanda Maloney, Ed Muncey und Brad Smuckler nicht länger in der UFC tätig sind.

Garry Cook – ehemaliger Geschäftsführer des Fußballclubs Manchester City – kam 2012 in die UFC, um die Leitung des Europa-Arabien-Afrika-Wirtschaftsraums zu übernehmen. Vor zwei Jahren wurde Cook dann zum Chief Global Brand Officer und zum Leiter der internationalen Geschäfte befördert.

Marshall Zelaznik war seit 2006 in der UFC tätig und arbeitete lange Zeit im London-Büro der UFC, wo er für TV-Deals und Events zuständig war. 2013 wurde er zum Chief Content Officer für den UFC Fight Pass ernannt.

Ken Berger war für die UFC in Asien zuständig, während Jaime Pollack eine führende Rolle im brasilianischen Raum hatte. Shanda Maloney war lange als Leiterin der Social-Media-Abteilung der UFC aktiv. Ed Muncey arbeitete in der UFC als Chef des technischen Bereichs, Brad Smuckler war Controller.

Weitere Entlassungen in den Bereichen Sponsoring, Lizenzverwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Produktion werden erwartet. Internationale Büros sollen nicht geschlossen werden. Schon in den vergangenen Wochen sind mehrere UFC-Mitarbeiter freiwillig von ihren Posten zurückgetreten, so zum Beispiel Matchmaker Joe Silva oder PR-Chef Dave Sholler.

Die UFC wurde im Juli für eine Rekordsumme von 4 Milliarden US-Dollar an die Künstleragentur WME-IMG und weitere Investoren verkauft.