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Gray Maynard wechselt ins Federgewicht

Gray Maynard (Foto: ufc.com)

Zeit für Veränderung im Hause Maynard. Der 36-Jährige "Bully" hat nach vier Niederlagen in Folge genug vom Leichtgewicht und wechselt die Gewichtsklasse. Wer jetzt aber denkt, ein massives Leichtgewicht wie Maynard hätte genug vom Abkochen und würde eine Klasse nach oben wechseln, sieht sich getäuscht. Maynard kündigte über Twitter einen Wechsel ins Federgewicht an.

Fast fünf Jahre ist er her, der erste Titelkampf von Gray Maynard. Bei UFC 125 lieferte er sich einen der besten Kämpfe des Jahres 2011 gegen Frankie Edgar, der in einem Unentschieden endete und sieben Monate später wiederholt wurde, mit unglücklichem Ende für Maynard. Das dritte Aufeinandertreffen mit Edgar war nicht nur die erste Niederlage seiner Karriere, sondern gleichzeitig der Anfang vom Ende als Leichtgewicht. In der Folge konnte der einstige TUF-Teilnehmer nur noch eine Begegnung gewinnen, einen langweiligen Punktentscheid über Clay Guida. Alle weiteren Duelle gingen verloren, drei davon sogar vorzeitig.

Nun, nach der Punktniederlage gegen Alexander Yakovlev im April, hat Maynard seine Lehren gezogen und wird das Leichtgewicht in Richtung 66-Kilogramm-Klasse hinter sich zurücklassen. Im neuen Revier könnte Maynard nicht nur neue Gegner finden, auch Rückkämpfe gegen die einstigen Leichtgewichte Guida oder den Deutschen Dennis Siver sind möglich. Wie Maynard die neue Gewichtsklasse körperlich bewältigen wird, ist allerdings fraglich. Der 36-Jährige konnte zeitlebens auf seine Abkoch-Erfahrung aus seinen Jahren als College-Ringer bauen und war stets ein überaus muskulöses Leichtgewicht.

Erst vor wenigen Tagen hatte mit Diego Sanchez ein langjähriges Leichtgewicht seine Premiere im Federgewicht gegeben. Während es bei Sanchez jedoch bereits die vierte Gewichtsklasse ist, wird Maynard in seinem nächsten Duell zum ersten Mal die Klasse bis 70 Kilogramm verlassen. Wann und gegen wen Maynard dabei debütiert, steht noch nicht fest.