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Gökhan Saki will nächstes Jahr um UFC-Titel kämpfen

Gökhan Saki (Foto: Glory)

Diese Nachricht schlug letzten Monat ein wie eine Bombe: Gökhan Saki hat einen Vertrag bei der UFC unterschrieben und wird dort im Laufe des Jahres ins Octagon steigen. Und er hat große Ziele. Schon im nächsten Jahr will der Niederländer mit türkischen Wurzeln um UFC-Gold kämpfen, wie er kürzlich in der Talkshow „The MMA Hour“ sagte.

„Ich kämpfe gegen jeden“, sagte Saki. „Die größten, die kleinsten, die schwersten. Gleiches Gewicht. Mir ist es ehrlich gesagt völlig egal, gegen wen ich kämpfe. Ich kümmere mich nur um mich. Andere Kämpfer interessieren mich nicht. Früher oder später schlage ich sie eh K.o. Die Reihenfolge ist mir also egal. Ich weiß, was ich tun kann. Ich weiß, dass wenn ich etwas will, ich harte dafür arbeiten werde und es erreiche. Nächstes Jahr zu dieser Zeit werde ich um den Titel kämpfen. Ich bin bereit.“

Saki zählt zu den größten Stars der Kickboxwelt, gewann zweimal den K-1 World Grand Prix und war Champion bei Glory. Seit 2015 hat der 33-Jährige aber nicht mehr gekämpft. Unstimmigkeiten mit der Kickbox-Organisation Glory haben ihn schließlich dazu bewegt, sich für einen Wechsel zum MMA zu entscheiden.

„Ich habe bei Glory dominiert“, so Saki. „Ich habe im Kickboxen einige Jahre lang dominiert. Und als ich Champion wurde, habe ich mich nicht wirklich unterstützt gefühlt. Ich habe alle Ticketrekorde geknackt und kein Danke bekommen. Ich war also nicht mehr glücklich bei Glory. Es gibt kein Old-School-Kickboxen mehr, deshalb gibt es für mich dort keine Herausforderung mehr.“

Saki hat sich im Jahr 2004 schon einmal im MMA-Käfig versucht, wurde damals von James Zikic aber durch T.K.o. besiegt. In den letzten Jahren soll er jedoch große Fortschritte im Ringen und BJJ gemacht haben. Im Octagon wird man von ihm aber trotzdem vorwiegend Kicks und Fäuste zu sehen bekommen.

„Ich werde im Octagon kickboxen“, erklärte der Halbschwergewichtler. „Kickboxen ist mein Ding. Kickboxen ist mein Leben. Und ich habe es in den letzten beiden Jahren nicht zeigen können und ich kann es kaum erwarten, es wieder zu zeigen. Ich kann es nicht abwarten.“