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GnP-Prognosen für UFC 175

Herzlich Willkommen zur neuesten Ausgabe unserer hauseigenen Expertentipprunde. Dieses Mal werden wir für UFC 175 einen Blick in unsere Kristallkugeln werfen und unsere Einschätzungen zu den fünf Hauptkämpfen abgeben.

Für die Veranstaltung am heutigen Samstag geben GnP-Chefredakteur Jan Großöhmigen, sein Stellvertreter Elias Stefanescu sowie die GnP-Redakteure Alexander Petzel-Gligorea und Tim Romanus ihre Prognosen ab.

Chris Weidman (11-0 MMA, 7-0 UFC) vs. Lyoto Machida (21-4 MMA, 13-4 UFC)

Alexander: Ich habe es bereits im GnP-Radio gesagt, der Kampf ist verdammt eng und kaum ein Kämpfer hat das Potenzial, einem Kampf mit einer einzigen Aktion eine komplett neue Wendung zu geben wie Machida. Zudem haben wir Chris Weidman noch nicht in einer vierten oder fünften Runde gesehen. Allerdings ist der Champion ja nicht umsonst an der Spitze seiner Gewichtsklasse. Ringen und BJJ sind bereits jetzt auf einem verdammt starken Niveau und sein Standkampf verbessert sich von Kampf zu Kampf. Ob das reicht, den Gürtel gegen Machidas unkonventionellen Stil zu verteidigen? Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Da ich aber einen Tipp abgeben muss, entscheidet das Bauchgefühl und das sagt Chris Weidman nach Punkten

Jan: Ich habe in den vergangenen Tagen in den sozialen Netzwerken häufig gelesen, dass Lyoto Machida den „unverdienten Champion“ Chris Weidman „zerstören“ oder „dominieren“ wird. Das wurde auch schon vor den beiden Kämpfen gegen Anderson Silva prophezeit und Weidman hatte zu keiner Sekunde Schwierigkeiten. Die Begeisterung für Silva scheint vielen Menschen die Sicht auf Weidmans kämpferische Fähigkeiten zu verblenden. Weidman hat bislang mehr Wirkungstreffer gelandet als jeder seiner Gegner und kein Mittelgewicht erzielt so häufig Takedowns wie er. In Machida sehe ich nichtsdestotrotz eine ebenso gefährliche Herausforderung für ihn wie Silva es war. Keiner ist im Stand so schnell, trickreich, vielfältig und beweglich wie Machida. Weidman wird ihm pausenlos hinterherrennen müssen. Machidas Taktik wird sein, Weidman aus der Distanz mit blitzschnellen Vorstößen auszupunkten und ihn in Konter rennen zu lassen. Für beide wird es ein unheimlich schwerer Kampf werden, der vermutlich über die volle Zeit gehen wird. Ich denke, Weidman wird Machida in drei der fünf Runden zu fassen kriegen, auf die Matte befördern und mit Ground and Pound bearbeiten. Damit sichert er sich den Vorsprung auf den Zetteln der Punktrichter. Chris Weidman nach Punkten

Elias: Chris Weidman ist ein aggressiver Ringer, der Lyoto Machida Probleme bereiten könnte. Sollte er den beweglichen Brasilianer in die Finger bekommen, droht ein Takedown. Machida hingegen wird versuchen, in gewohnter Manier zu agieren und Überraschungsangriffe an den Mann zu bringen, dabei jedoch im Stand zu bleiben. Sollte er mit seinen unorthodoxen Attack treffen, könnte ihm hier eine kleine Sensation gelingen. Meiner Meinung nach wird Weidman jedoch darauf vorbereitet sein und mit sauberem Boxen und gutem Ringen den Unterschied ausmachen. Chris Weidman nach Punkten

Tim: In den rund 56 Minuten, die „The All-American“, Chris Weidman, kämpfend im Octagon verbracht hat, wurde er durchschnittlich nur 1,90 Mal pro Minute getroffen, nie niedergeschlagen oder auf die Matte befördert, während er den Kampf durchschnittlich vier Mal pro 15 Minuten auf den Boden verlagert. Die Statistiken zeigen, wie schwer es ist, gegen den 30-jährigen Amerikaner in der Offensive Akzente zu setzen und sich dessen Versuchen, den Kampf auf den Boden zu verlegen, zu entziehen. Auch Lyoto Machida wird dies meiner Voraussicht nach nicht gelingen. In einem hochklassigen Kampf wird sich der Herausforderer am Ende klar geschlagen geben müssen. Chris Weidman via T.K.o. in Runde 3

Ronda Rousey (9-0 MMA, 3-0 UFC) vs. Alexis Davis (16-5 MMA, 3-0 UFC)

Alexander: Alexis Davis wird den Kampf nicht lange im Stand halten können. Zwar wird ihr BJJ anfangs ausreichen, um nicht sofort getappt zu werden, in Runde zwei ist es dann aber soweit und Rousey macht den Sack zu. Das wird eine deutliche Niederlage für Davis. Kein Wunder also, dass sie kaum für den Kampf Werbung macht. Ronda Rousey via Aufgabe in Runde 2

Jan: Wenn der Trainer einer Kämpferin, die um den Titel antritt, ihr empfiehlt, Guard zu pullen, dann muss ich stutzen. Wer heutzutage in der UFC noch Guard pullt, macht das nur, weil er entweder verzweifelt oder vollkommen am Ende seiner Kräfte ist. Wenn das die beste Taktik für Alexis Davis sein soll, dann gute Nacht. Andererseits hat der Trainer Recht: Im Stand kann Davis aufgrund mangelnder Schnelligkeit und Schlagkraft kaum etwas gegen Ronda Rousey ausrichten und mit einem normalen Takedown wird sie Rousey nicht zu Boden bringen, dazu fehlt ihr die Explosivität. Auf diesem hohen Level entscheiden nicht nur die kämpferischen Fähigkeiten, sondern auch die körperlichen Attribute. In diesem Bereich hat Davis nichts vorzuweisen. Rousey ist schneller, kräftiger und explosiver als sie. Wenn sie will, wirft sie Davis wie eine Puppe durch das Octagon. Davis ist zäh, kann viel einstecken, hat eine gute Guard und wurde noch nie zur Aufgabe gezwungen. Ein Spaziergang wird es für Rousey nicht werden, aber je länger der Kampf geht, umso überlegener wird sie sein und umso größer wird die Chance auf ein vorzeitiges Ende. Ronda Rousey via Aufgabe in Runde 3

Elias: Ronda Rousey erklärte mehrfach, dass sie das beste Trainingscamp ihrer Karriere genossen hat, vor diesem Duell. Das sollte nur eins bedeuten: Die wohl beste Rousey steigt ins Octagon, um das zu tun, was sie am besten kann - ihre Gegnerinnen in die Knie zu zwingen. Rousey besitzt die bessere Athletik, sollte jedoch die körperlich massigere Davis nicht unterschätzen. Diese trägt den Schwarzgurt im japanischen sowie brasilianischen Jiu-Jitsu, so dass sie auf dem Boden gewappnet sein sollte. Aufgrund Rouseys Dominanz in der Vergangenheit fällt es jedoch schwer an einen Grappling-Vorteil für Davis zu glauben. Früher oder später erzwingt die Titelträgerin ihre Submission. Ronda Rousey via Aufgabe in Runde 2

Tim: Im Co-Hauptkampf der Veranstaltung versucht BJJ-Schwarzgurt Alexis Davis im Duell gegen Bantamgewichtskönigin Ronda Rousey deren Gürtel mit nach Hause zu nehmen. Zwar war auch die Titelträgerin zuletzt nicht fehlerfrei, allerdings bin ich der Meinung, dass Herausforderin Alexis Davis nicht über die geeigneten Mittel verfügt, diese Lücken zum Titelgewinn zu nutzen. In „Rowdy“ Rousey sehe ich eine in allen Belangen des Sports bessere Athletin, weshalb ich einen dominanten Sieg der Championesse erwarte. Rousey via T.K.o. in Runde 1

Stefan Struve (25-6 MMA, 9-4 UFC) vs. Matt Mitrione (7-3 MMA, 7-3 UFC)

Alexander: Das einzig sichere hier ist, dass der Kampf vorzeitig endet. Sowohl Struve als auch Mitrione gehen ungern über die Zeit und haben so offensichtliche Lücken, die der Gegenüber nutzen kann, dass selbst eine zweite, geschweige denn dritte Runde, unwahrscheinlich erscheint. Wenn sich Struve auf seine Stärken besinnt, sollte er Mitrione noch in der ersten Runde zur Aufgabe bringen können. Der Niederländer tendiert jedoch leider dazu, den Schlagabtausch mitzumachen. Da könnte es ihm gegen den Amerikaner schlecht ergehen. Zudem bin ich mir nicht sicher, in welcher Verfassung Struve nach der langen Pause in den Käfig zurück kehrt. So sehr ich Struve auch den Sieg wünsche, ich befürchte, dass er hier K.o. geht. Matt Mitrione via K.o. in Runde 2

Jan: Ich freue mich in erster Linie für Stefan Struve, dass er seine Herzkrankheit überwunden und sogar wieder kämpfen darf. In welcher Verfassung er sich präsentieren wird, weiß vermutlich nur er selbst. Vielleicht sehen wir den fittesten Struve aller Zeiten, vielleicht ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Fraglich ist auch, inwieweit er sich seit seinem letzten Auftritt im März 2013 verbessert hat. Damals konnte er seinen Größen- und Reichweitenvorteil immer noch nicht ausspielen. Matt Mitrione wird nach der peinlichen Niederlage gegen Brendan Schaub viel daran gelegen sein, den Kampf im Stand zu führen, denn auf der Matte ist Struve aufgrund seiner langen Gliedmaßen und seiner sehr guten Guard brandgefährlich. Mitrione kann im Stand sowohl mehr austeilen als auch mehr einstecken als Struve. Im Bodenkampf wäre Struve am besten aufgehoben, aber er erzielte die meisten seiner Aufgabesiege, nachdem seine Gegner den Kampf auf den Boden verlagert hatte und nicht umgekehrt. Er bevorzugt wie Mitrione den Standkampf und solange er sich während seiner Auszeit in diesem Bereich nicht technisch gesteigert hat, wird er als Verlierer enden. Matt Mitrione via T.K.o. in Runde 2

Elias: Der "lange Lulatsch" ist zurück, konnte man in einigen sozialen Netzwerken lesen. Seine Fans freuen sich auf die Rückkehr und nehmen diese mit Humor. Technisch gesehen ist Struve der Allrounder in diesem Kampf, doch ist Mitrione der bulligere Fighter. Ob Struve ihn auf Distanz hält, dort mit langen Händen punkten und dann den Bodenkampf sucht, bleibt abzuwarten. Mitrione wird versuchen die Distanz zu verkürzen und harte Fäuste und ringerische Fähigkeiten einzubringen. Sollte Struve nicht zu aufgeregt sein, nach seiner langen Auszeit, gewinnt er das Ding. Stefan Struve via Aufgabe in Runde 3

Tim: In welcher Verfassung und mit wie viel Ringrost der 26-jährige Niederländer nach seiner Herzerkrankung gegen Matt Mitrione ins Octagon zurückkehren wird, vermag sicher niemand vorhersagen zu können. Um einen Sieg feiern zu können, wird es für ihn unerlässlich sein, den eher eindimensionalen „Meathead“ auf Distanz zu halten, um harten Treffern zu entgehen. Als Struve-Sympathisant hoffe ich, dass ihm dies gelingt und er seine Rückkehr nach beinahe eineinhalbjähriger Abwesenheit erfolgreich gestalten kann. Stefan Struve via Aufgabe in Runde 2

Uriah Hall (8-4 MMA, 1-2 UFC) vs. Thiago Santos (9-2 MMA, 1-1 UFC)

Alexander: Die UFC gibt sich ganz schön viel Mühe, einen 29-jährigen TUF-Kämpfer mit nur einem Sieg aus drei UFC-Kämpfen gut aussehen zu lassen. Santos ist ein wilder Striker, der vom technischen Standpunkt her nicht mit Hall mithalten kann, dass aber durch Aggression und Toughness wett machen könnte. Hinter Hall stehen meiner Meinung nach immer noch Fragezeichen hinter dem Killer-Instinkt. Er konnte einen völlig überforderten Chris Leben knacken, aber ein Kämpfer wie Santos, der mitten im Saft steht und kein Aufgeben kennt, wird ihm nicht den Gefallen tun, auf dem Stuhl aufzugeben oder sich in Abklatsch-Orgien zu stürzen. Wahrscheinlich wird Hall gewinnen, aber es wird weder den Highlight-K.o. noch die dominante Leistung geben, die die UFC hier von ihm erwartet. Uriah Hall nach Punkten

Jan: Uriah Hall, der Sebastian Deisler der UFC, hat die hohen Erwartungen, die man durch „TUF 17“ an ihn hatte, nach drei Kämpfen immer noch nicht erfüllt. Gegen Thiago Santos muss er etwas Großes zeigen, um nicht als ewiges Talent abgestempelt zu werden, das das Potential hatte, es unter die Top 5 seiner Gewichtsklasse zu schaffen, aber dann an sich selbst gescheitert ist. Hall ist ein trickreicher und explosiver Standkämpfer, aber er betätigt viel zu selten den Abzug. Zu oft zögert er, wartet ab und lässt seinen Gegner das Tempo und den Kampfverlauf bestimmen. Santos ist ein idealer Gegner für Hall, in dem Sinne, dass er es ihm erlauben wird, sein ganzes Potential auszuschöpfen. Santos weist zwar keine eklatanten Schwächen auf, allerdings gibt es keinen Bereich, in dem er besser als der Durchschnitt ist. Wenn Hall endlich einmal das zeigt, was er drauf hat, wird es ein kurzer Abend für Santos. Uriah Hall via T.K.o. in Runde 2

Elias: Uriah Hall ist eine bunte Pralinenmischung, bei der man nie vorher weiß, was einen erwartet. Bei "TUF 17" hoch gelobt, konnte er daraufhin sein Können nie so richtig im Octagon zur Schau stellen. Sollte er seine Nerven erneut nicht im Griff haben, wird er gnadenlos untergehen gegen Thiago Santos. Dieser ist ein echter Haudegen, der vor keinem Schlagabtausch zurückschreckt - und das könnte sich schnell rächen für Hall, sofern er zögerlich in den Kampf zieht. Thiago Santos nach Punkten

Tim: Nach seiner besten Leistung innerhalb des Octagons gegen Chris Leben, gilt es für Hall, den guten Eindruck gegen Thiago Santos zu bestätigen. Der 30-jährige Brasilianer ist schwer einzuschätzen, denn die Dauer seiner beiden einzigen Auftritte in der UFC beläuft sich auf zusammengerechnet gerade einmal 1:40 Minuten. Dem Videomaterial seiner Kämpfe außerhalb der UFC ist zu entnehmen, dass er die Auseinandersetzung im Stand bevorzugt. Hier sehe ich den technisch starken und variablen Uriah Hall vorn. Sollte es dem auf Jamaika geborenen Amerikaner zusätzlich gelingen, den Kampf - wie einst gegen Costas Philippou – auch auf die Matte zu verlagern, schlägt er den Außenseiter in dessen dritten UFC-Kampf. Uriah Hall nach Punkten

Marcus Brimage (6-2 MMA, 3-1 UFC) vs. Russel Doane (13-3 MMA, 1-0 UFC)

Alexander: Äh, ja. Marcus Brimage wurde in seinem letzten Kampf vor einem Jahr von Conor McGregor im Vorprogramm einer Fuel-TV-Show auseinander genommen und darf jetzt einen Pay-Per-View eröffnen. Wirkt irgendwie wie bei der Abnehm-Show "The Biggest Loser". Verliere ein paar Kilos und du darfst ins Fernsehen. Aber ich schweife ab. Marcus Brimage gibt in diesem Kampf sein Debüt im Bantamgewicht. Die Frage ist daher, ob er seine Schlagkraft mit übernehmen konnte oder ob sie auf dem Weg in die neue Gewichtsklasse verloren gegangen ist. Ohne sie ist Marcus Brimage noch weniger UFC-Material als er es jetzt schon ist. Das Ringen ist für ihn gegen Doane der Schlüssel. Der Hawaiianer ist Brimage sonst in allen Belangen überlegen und sollte normalerweise hier auch den Sieg eintüten. Wenn er den harten Händen Brimages ausweichen kann, sollte er auf der Matte seinen zweiten UFC-Erfolg feiern. Russell Doane via Aufgabe in Runde 1

Jan: Ich bezeichne diese Ansetzung mal vorsichtig als klassisches Duell zwischen Striker und Grappler – zumindest kämpft Marcus Brimage bevorzugt im Stand und Russell Doane bevorzugt auf dem Boden. Brimage ist im Stand vielfältiger, schneller und beweglicher als Doane, aber auf der Matte ist er ihm hoffnungslos unterlegen. Es kommt also darauf an, wer die ringerischen Mittel besitzt, um seine Strategie durchzusetzen und hier sehe ich Brimage vorne. Allerdings: Brimage hat seit April 2013 nicht mehr gekämpft und tritt zum ersten Mal im Bantamgewicht an – beides Faktoren, die beim Kampfausgang eine Rolle spielen könnten. Marcus Brimage nach Punkten

Elias: Brimage stand seit über einem Jahr nicht mehr im Käfig, was bedeuten kann, dass er womöglich mit dem Druck nicht klarkommen wird, nach so langer Zeit wieder vor großer Kulisse zu starten. Russel Doane hingegen musste sich noch nie gegen die ganz großen Beweisen, so dass man auch bei ihm vorsichtig sein muss, was das Potential angeht. Ich rechne mit einem ausgeglichenen Kampf, das Brimage zum Kickboxduell wandeln will, während Doane Ringen und Grappling mit einwerfen wird. Russell Doane via Aufgabe in Runde 2

Tim: Ein schwer vorherzusagender Kampf im Bantamgewicht. Marcus Brimage konnte mich bisher nicht überzeugen. Weder im Stand noch auf dem Boden. Allein die physische Stärke des „Bama Beast“ und sein hohes Schlagvolumen blieben mir in Erinnerung. Damit ist er für mich ähnlich schwer einzuschätzen wie sein Gegenüber Russel Doane, der zwar außerhalb der MMA-Königklasse beachtliche Erfolge feiern und auch in seinem UFC-Debüt glänzen konnte, auf höchstem Niveau aber immer noch weitestgehend ungeprüft ist. Die Aufzeichnungen seiner Kämpfe zeigen den auf Hawaii geborenen Doane jedoch als guten Standkämpfer mit respektablen Fähigkeiten auf dem Boden. Seine Vielseitigkeit könnte möglicherweise den Ausschlag geben. Russell Doane nach Punkten