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Gleison Tibau verlässt UFC nach 28 Kämpfen

Glieosn Tibau (Foto: Tobias Bunnenberg)

Zwölf Jahre lang hat Gleison Tibau in der UFC gekämpft, 28 Mal hat er im Octagon die Fäuste geschwungen – jetzt verlässt der Brasilianer die weltweit größte MMA-Organisation. Wie Tibau bekanntgab, hat die UFC sich dafür entschieden, seinen Vertrag nicht noch einmal zu verlängern.

Tibau stand zum ersten Mal im November 2006 im UFC-Käfig und sicherte sich in seiner Karriere unter anderem Siege gegen Rafael dos Anjos, Jeremy Stephens und Pat Healy. In den letzten Jahren lief es für den 35-Jährigen aber nicht mehr allzu gut. Nach einem positiven Dopingtest wurde Tibau für volle zwei Jahre suspendiert. Vier Niederlagen in Folge taten wohl ihr übriges bei der Entscheidung der UFC.

Wo es für Tibau nun hingeht, ist unklar. Angebote habe er aber bereits einige erhalten.

„Es kommen viele Angebote, aber es ist noch nichts fest“, sagte Tibau in der "MMA Hour" über seine Zukunft. „Rizin hat mir einen Kampf gegen Takanori Gomi mit nur zwei Wochen Vorbereitungszeit angeboten, aber ich war gerade in Brasilien und habe mich um mein Keks-Geschäft gekümmert und nicht trainiert. Das konnte ich also nicht annehmen. ACB hat sich auch gemeldet, aber sie haben einige Events abgesagt, also habe ich abgelehnt. Bellator hat mich gebeten, noch ein bisschen zu warten, aber sie sind interessiert. Es gibt außerdem eine Organisation aus Abu Dhabi und eine aus Russland. Ich werde Verträge für nur einen Kampf unterschreiben, sodass ich frei bleibe.“

Darüber hinaus gab Tibau bekannt, zukünftig nicht mehr im Leichtgewicht antreten zu wollen. Ab sofort kämpft der Brasilianer im Weltergewicht.