UFC News

Gilbert Burns: Tyron Woodley hat nicht gegen mich gekämpft, weil ich der gefährlichste Gegner war

Gilbert Burns (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

UFC London war die erste UFC-Veranstaltung, die der Corona-Pandemie zum Opfer fiel. Nachdem klar war, dass der Event nicht in London würde stattfinden können, fasste die UFC eine Verschiebung Richtung USA ins Auge. Daraufhin sagte Leon Edwards seine Teilnahme ab und die Veranstaltung stand ohne Hauptkampf da. Auftritt Gilbert Burns: der BJJ-Weltmeister hatte nur wenige Tage zuvor Demian Maia ausgeknockt und bot nun seine Dienste erneut an. Laut Burns scheiterte ein mögliches Duell mit Tyron Woodley jedoch an dem ehemaligen Weltmeister.

„Der Kampf fing an, real zu werden“, so Gilbert Burns. „Die UFC hat mir den Kampf wirklich angeboten. Ich hatte einen Flug, der Brasilien am Montag verlassen hätte, aber die UFC hat ihn umgebucht und ich bin am Sonntag geflogen. Ich bin hier am Montag angekommen, ich war bereit zu kämpfen.“

Probleme traten laut Burns auf, als sich auch Colby Covington als Ersatz für Edwards anbot. Anschließend schaltete sich zudem Rafael dos Anjos in die Diskussion ein.

„Alles war gut, bis Colby (Covington) anfing, ein bisschen zu reden“, sagte der 33-Jährige. „Dann hat sich der Kampf ein bisschen in Colbys Richtung bewegt. Aber dann wurde er nicht für den Kampf zugelassen und ich schon. Rafael dos Anjos hat sich auch gemeldet. Dann haben sie sich RDA angesehen. Um ehrlich zu sein, hat Tyron Woodley den Kampf einige Male abgelehnt, bevor er Optionen hatte. Ihm wurde Colby angeboten, also will er lieber Colby. RDA schaltet sich in die Konversation ein, also will er lieber gegen RDA kämpfen. Ich war sicher der riskanteste Kampf für ihn.“

„Abgesehen von Leon Edwards war ich der Einzige mit einer kompletten Vorbereitung. Colby hatte kein Camp. RDA hatte kein Camp. Er will sicher nicht kämpfen. Gegen Ende brauchte RDA noch die medizinische Freigabe, aber ich weiß nicht, ob er noch genug Zeit hatte. Die UFC ist dann wieder auf mich zugekommen und wir haben uns unterhalten, bis der Präsident (Donald Trump) eine Rede gehalten hat. Danach wurde alles abgesagt. Ich war kurz davor, gegen Tyron Woodley zu kämpfen. Ich habe nur noch auf den Vertrag gewartet. Der Kampf war so gut wie abgemacht aber nach der Rede des Präsidenten wurde alles abgesagt.“

Obwohl Burns weiterhin einen Kampf mit Woodley anstrebt, ist er sich nicht sicher, ob „The Choosen One“ diesen annehmen würde:

„Das ist ein großes Risiko für ihn. Ich kann ihn ausknocken. Was soll er machen? Mich zu Boden bringen? Und was machen? Ich bin einer der besten Grappler in dieser Gewichtsklasse. Es ist ein riskanter Kampf. Aber mein Management und das von Woodley mögen sich nicht, also wären die Verhandlungen verrückt.“