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Gesetzesvorschlag abgelehnt, kein MMA in New York

Jedes Jahr reserviert die UFC einen Termin im Madison Square Garden, der wohl berühmtesten Sportarena der Welt, in New York City. Jedes Jahr wächst die Hoffnung, endlich regulierte MMA-Kämpfe in der bevölkerungsreichsten Stadt der USA zu sehen. Für 2015 haben sich die Hoffnungen leider zerschlagen. Erneut konnte die UFC keine Mehrheit innerhalb einer Vorabstimmung bei der demokratischen Partei erzielen, der Gesetzesvorschlag wird also nicht dem Parlament vorgestellt.

2015 hätte es soweit sein sollen. Im achten Jahr in Folge lag den beiden großen Parteien des Bundesstaates die Gesetzesvorlage zur Regulierung des MMA-Sports vor. Während die republikanische Seite im Senat und der Abgeordnetenversammlung auf der Seite der UFC ist und intern bereits Gesetzesvorschläge durch gewunken hat, sträuben sich die Demokraten immer noch gegen MMA im US-Bundesstaat New York. So konnte der Vorschlag „A02604C” nicht die notwendige Dreiviertelmehrheit von 76 Stimmen innerhalb der demokratischen Abgeordneten erreichen, um den Weg für MMA freizumachen.

Internen Quellen zu Folge soll es dabei nur an wenigen Stimmen gescheitert sein. Dem Vorschlag sei zum Ende hin die Puste ausgegangen und zahlreiche Unterstützer seien zur abschließenden Abstimmung aufgrund von Terminkomplikationen nicht erschienen, um ihre Argumente noch einmal vorzubringen. Damit vergeht ein weiteres Jahr, in dem MMA-Kämpfe in New York ohne sanktionierende Kommission stattfinden werden und die Sicherheit der Kämpfer auf dem Spiel steht.

Den UFC- und MMA-Fans bleibt somit nur, ein weiteres Jahr zu warten und im neuen Jahr erneut auf eine Gesetzesänderung in New York zu hoffen. Der angedachte New-York-PPV am 6. Dezember soll voraussichtlich in die kanadische Stadt Calgary verschoben werden.