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Gerücht: Fox und ESPN bieten der UFC 380 Millionen pro Jahr

Gibt es bald einen Zahltag für die UFC (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Ist Fox im kommenden Jahr nicht mehr exklusiver TV-Partner der UFC in den USA? Laut einem Bericht des Magazins Variety könnte es ab 2019 zu einer Partnerschaft der US-Riesen Fox und ESPN kommen, die der UFC bis zu 380 Millionen Dollar pro Jahr einbringen könnte.

Bekommt die UFC schlussendlich ihren Willen? Bereits seit Monaten machen Gerüchte die Runde, wonach die UFC oder besser ihre Besitzer von Endeavor nach Auslaufen des derzeitigen TV-Deals mit Fox auf eine Summe von 400 Millionen Dollar pro Jahr hoffen. Nun könnte eine Partnerschaft der Konkurrenten Fox und ESPN fast zum Wunsch-Betrag führen.

Denn wie das Variety-Magazin berichtet, soll Fox seine Zahlung von derzeit 120 Millionen pro Jahr auf etwas mehr als 200 Millionen Dollar erhöhen. Derzeit erhält man dafür vier Fight Nights auf dem Hauptsender Fox sowie zahlreiche Fight Nights auf dem Sender Fox Sports 1. Durch den Einstieg von ESPN könnte die Zahl der Fight Nights auf dem hauseigenen Sportsender jedoch sinken.

Denn ESPN will mit dem Angebot in Höhe von 120 bis 180 Millionen Dollar die neugegründete Streaming-Plattform ESPN+ mit Live-Inhalten befüllen. So könnten bis zu 15 Fight Nights pro Jahr bei ESPN landen. ESPN und Fox teilen sich bereits die Übertragungen im Colleg-Sport und Fußball. Zudem stößt Fox derzeit zudem auch einen Großteil seiner Unterhaltungssparte an ESPNs Mutterkonzern Disney ab. Bisher sind diese Berichte allerdings noch unbestätigt, weder die UFC, noch Fox und ESPN äußerten sich dazu.

Sollte es zu dieser Lösung kommen, würde sich das auch auf Fans in Deutschland auswirken, da sich die Zahl der PPVs damit reduzieren könnte, genau wie die Rolle des UFC Fight Pass.