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Georges St. Pierre: Ich stehe nicht länger bei der UFC unter Vertrag

Georges St. Pierre (Foto: Florian Sädler)

Seit Wochen wird über eine baldige Rückkehr von Georges St. Pierre in die UFC gesprochen. Nun steht fest, dass es dazu nicht kommen wird. In der MMA-Talkshow „The MMA Hour“ verkündete der frühere UFC-Champion heute, nicht länger bei der UFC unter Vertrag zu stehen.

Gespräche über ein Comeback habe es in der Tat gegeben. Mit dem früheren UFC-Geschäftsführer Lorenzo Fertitta sei dabei bereits ein Deal ausgehandelt worden, mit dem Verkauf der UFC an WME-IMG im Juli und dem damit verbundenen Weggang von Fertitta habe sich die Vereinbarung aber in Luft aufgelöst.

St. Pierres Anwalt habe der UFC daraufhin eine Deadline gegeben, mit der Aufforderung, GSP einen Kampf unter seinem alten Vertrag aus dem Jahr 2011 anzubieten. Am letzten Tag der Deadline habe ihm die UFC daraufhin einen Kampf gegen Robbie Lawler vorgeschlagen. Da Lawler nach seiner K.o.-Niederlage im Juli aber eine Auszeit einlegen wollte, konnte der Kampf nicht finalisiert werden. GSPs Anwalt erklärte den Vertrag zwischen der UFC und dem Kanadier daraufhin für gekündigt.

„Ich wollte zurückkommen, weil ich ernsthaft denke, dass ich noch nie so gut wie jetzt war“, sagt St. Pierre. „Ich bin sicher, dass ich die aktuellen Champions schlagen könnte. Aber jetzt bin ich wenigstens ein freier Mann. Jetzt bin ich frei. Ich habe andere Optionen.“

GSP kann laut eigener Aussage ab sofort bei anderen MMA-Organisationen unterschreiben. Wohin es ihn nun verschlägt, konnte er aber noch nicht sagen.

„Meine Rückkehr wäre eine Win-Win-Situation (für alle) gewesen“, so GSP. „Aber so wie es jetzt gekommen ist, sind die Fans die größten Verlierer. Ich bin ein Verlierer. Ja, auch die UFC ist ein Verlierer. Sie hätten gutes Geld gemacht.“