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Georges St. Pierre bekommt Trainingsfreigabe

Georges St. Pierre (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Vor sieben Monaten zog sich der frühere UFC-Weltergewichtschampion Georges St. Pierre im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Am Freitag hatte der Arzt gute Nachrichten für den Kanadier: Er darf wieder voll ins MMA-Training einsteigen.

„Sie haben GSPs Knie freigegeben“, sagte UFC-Präsident Dana White gegenüber UFC.com. „Nach so einer Operation braucht es im Normalfall 30 Tage bis man sich mental wohlfühlt. Aber er hat gute Voraussetzungen.“

Dana White und UFC-Mitbesitzer Lorenzo Fertitta besuchten St. Pierre diese Woche in Montreal. Schnell machten Gerüchte die Runde, die UFC wolle mit dem kanadischen Star über eine baldige Rückkehr ins Octagon verhandeln. Dass es ein Comeback geben wird, hält Dana White für realistisch. Wann es soweit sein wird, steht jedoch noch in den Sternen.

„Sein Knie wurde gerade erst freigegeben und er wird wieder ins Training einsteigen und in Form kommen“, so White. „Er wird uns wissen lassen, wenn er (für ein Comeback) bereit ist.“

St. Pierre stand zuletzt im November im Octagon und verteidigte seinen UFC-Weltergewichtstitel knapp gegen Johny Hendricks. Der 33-Jährige kündigte im Anschluss aus persönlichen Gründen eine längere Pause an und legte seinen Titel nieder. Seitdem hat St. Pierre immer wieder die Dopingpolitik der UFC kritisiert und bezeichnete striktere Kontrollen als Grundvoraussetzung für sein Comeback.

Sollte sich St. Pierre für ein Comeback entscheiden, dürfte er – sofern er denn möchte - direkt um den Titel kämpfen. Vorher werden jedoch Robbie Lawler und Rory MacDonald nach dem Gürtel greifen (GnP berichtete). Gewinnt MacDonald im nächsten Jahr den Titel, dürfte es interessant werden, wie sich St. Pierre im Falle einer Rückkehr entscheidet. Schon in der Vergangenheit sprach er sich mehrfach gegen einen Kampf gegen seinen Teamkollegen MacDonald aus.

„Über so etwas haben wir noch gar nicht geredet“, sagte White. „Ich hatte bisher immer das Gefühl, dass beide Profis sind und wenn die Zeit kommt - wenn sie denn überhaupt kommt - sie das untereinander ausmachen würden.“