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Georges St. Pierre aus USADA-Testverfahren entfernt

Georges St. Pierre (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Rücktritte im Kampfsport halten bekanntlich nicht sehr lange. Nur selten halten sich langjährige Athleten an ihre Rücktrittsankündigung. So gibt es nicht wenige, die auch an Georges St. Pierres Ankündigung zweifeln. Nun hat sich der Kanadier aus dem USADA-Testverfahren abgemeldet.

Das bestätigte Jeff Novitzky, der Anti-Doping-Beauftragte der UFC gegenüber ESPN. So soll St. Pierre gegenüber der Behörde schriftlich seinen Rücktritt erklärt haben. Damit wird er aus dem Testverfahren entfernt und muss somit nicht mehr rund um die Uhr für spontane Dopingtests zur Verfügung stehen.

Gemäß der Partnerschaft zwischen der UFC und der USADA ist eine Teilnahme am Testverfahren für Kämpfer verpflichtend. In der Regel muss jeder Kämpfer auch mindestens sechs Monate lang Teil des Testverfahrens sein und entsprechend saubere Tests abgeben, bevor er im Octagon antreten darf. Die UFC kann davon jedoch Ausnahmen machen, etwa bei kurzfristigen Neuverpflichtungen vor einer Veranstaltung.

St. Pierre hatte am 21. Februar seinen Rücktritt vom MMA-Sport erklärt, nachdem ein geplanter Kampf gegen Khabib Nurmagomedov nicht zustande gekommen war. Der Kanadier zeigte sich mit seiner Entscheidung zufrieden, gab aber auf Nachfrage während der Pressekonferenz an, dass er nie „nie“ sagen würde und bei einem interessanten Angebot zumindest nachdenken müsste.