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Gegard Mousasi: Nach den ersten zwei Minuten gehört Vitor mir

Gegard Mousasi (Foto: GNP1 TV)

Am 8. Oktober trifft Gegard Mousasi in Manchester auf Vitor Belfort. Ein Kampf, der lange in der Mache war. Für den Niederländer ein weiterer Schritt auf dem Weg in Richtung Titelkampf. Mousasi geht selbstbewusst in das Duell mit Belfort, zumal die TRT-Behandlung, der sich der Brasilianer viele Jahre unterzog, mittlerweile untersagt ist.

„Es ist jetzt ein ausgeglichener Wettbewerb. Vitor hat keinen medizinischen Vorteil mehr. […] Er ist in den ersten beiden Minuten gefährlich, dann lässt er schnell nach. Danach gehört er mir! […] Der Kampf ergibt jetzt einfach Sinn. Anderson wollte nicht gegen ihn antreten, also bekomme ich jetzt diesen Kampf.“

In der Vergangenheit hatte Mousasi immer wieder um einen Kampf gegen Belfort geworben, jahrelang kam er nicht zustande. Jetzt, bei UFC 204, hat das „Weglaufen“, wie er es stets bezeichnet hat, ein Ende. Der Niederländer unterstellt seinem Kontrahenten jedoch keine Furcht.

„Natürlich hat er keine Angst vor mir. Er hat jahrelang gegen die besten der Welt gekämpft. Aber manchmal ergeben andere Kämpfe mehr Sinn. An diesem Punkt seiner Karriere hat er allerdings nicht mehr die große Auswahl. Für mich hat der Kampf immer Sinn ergeben.“

Belfort ist jedoch nicht der einzige Brasilianer auf Mousasis Liste. Auch mit Anderson Silva ist noch eine Rechnung offen. Die „Spinne“ stahl Gegard Mousasi dieses Jahr bereits zwei Kämpfe. Erst sollte der „Dreamcatcher“ in London auf Michael Bisping treffen, später wäre er bei UFC 200 gegen Daniel Cormier eingesprungen. Beide Male schnappte sich Silva die großen Kämpfe, beide Male verlor er. An ein Duell mit Silva glaubt der Niederländer jedoch nicht.

„Ich würde diesen Kampf nach Vitor Belfort sehr gerne machen. Aber er wird nicht annehmen. Anderson sucht nach Gegnern anderen Kalibers, vom Namen her. Nach Gegnern, die ihm mehr Geld einbringen.“

Das komplette Video findet ihr hier:

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