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Gegard Mousasi: „Gebt mir Machida, aber nicht eingeölt und ohne Steroide!”

Gegard Mousasi auf der Pressekonferenz von UFC London (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Vergangene Nacht kehrte UFC-Mittelgewicht Gegard Mousasi mit einem dominanten Punktsieg gegen Thales Leites auf die Siegerstraße zurück. Nicht zur Freude aller Fans, die den Kampf der beiden Top-15-Kämpfer im Verlauf der drei Runden mit Buh-Rufen begleiteten. Für Mousasi nichts Neues. Der Niederländer muss sich immer wieder mit Kritik aus den Fan-Reihen herumschlagen. Dabei ist die Lösung doch so einfach: man muss ihm nur bessere Gegner geben.

„Ich habe Leites dominiert. Ich denke, Michael Bisping hatte einen sehr harten Kampf gegen ihn (in Schottland, Anm. d. Red.), ich hatte keine Schwierigkeiten. In meinem letzten Kampf bin ich unnötige Risiken eingegangen und habe bitter dafür bezahlt.” Mousasi spricht dabei seine Niederlage gegen Uriah Hall an, in welcher er die erste Runde durch sein Ringen und Grappling dominierte, bevor er im zweiten Durchgang durch eine Kombination aus Kniestoß und Schlägen ausgeknockt wurde.

Diesen Fehler wollte der 30-Jährige gegen Leites nicht wiederholen, auch wenn er sich den Unmut der Fans damit zuzog. „Ich hätte da rausgehen, eine Show abziehen sollen und unnötige Risiken eingehen können, damit ich die Fans zufrieden stelle,” so Mousasi im Nachgang der UFC Fight Night in London. „Die Fans bezahlen meine Rechnungen nicht, na ja, vielleicht schon. Keine Ahnung. Aber egal, gebt mir einfach bessere Namen und vielleicht brenne ich dann.”

Neben Michael Bisping, der zwar auf Mousasis Liste steht, aber eher in Richtung Titelkampf schielt, haben es auch zwei Brasilianer in den Fokus des „Dreamcatcher“ geschafft: Vitor Belfort und Lyoto Machida. „Ich will gegen Vitor Belfort kämpfen. Ich jage diesen Typen schon eine lange Zeit. Und Lyoto Machida, wenn er nicht mehr total eingeölt und auf Steroiden ist. Das klingt zwar, als wäre ich ein schlechter Verlierer, aber wir haben in Brasilien gekämpft und er sah gegen mich aus wie ein 15-Jähriger ohne Vater. Auch Rockhold hat gemeint, Machida wäre gegen ihn eingeölt gewesen.”

Emotionen im sonst so entspannten Mousasi. Auch Bisping fiel die ungewohnte Lautstärke und Deutlichkeit in den Aussagen des Mittelgewichts auf, der seine Antwort stilecht beendete: „Ich habe gezeigt, dass ich ein Top-5-Kämpfer bin, auch wenn die Rankings etwas anderes sagen, Nummer 9 oder so. Wie auch immer, ich komme zurück!” sprach er und ließ das Mikrofon auf den Tisch fallen.