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Mayweather-Fight: UFC will 50 Prozent von McGregors Börse

Floyd Mayweather und Conor McGregor (Foto: Creative Commons, Florian Sädler)

Seit Wochen ist ein Boxkampf zwischen UFC-Star Conor McGregor und Box-Millionär Floyd Mayweather im Gespräch. Selbst UFC-Präsident Dana White zeigte sich zuletzt zuversichtlich, dass es zum Mega-Duell kommen könnte. Der einflussreiche Box-Promoter Bob Arum verriet nun einige Details der Verhandlungen - und sagt: Wenn der Kampf platzt, dann wegen den Forderungen der UFC.

"Das einzige Hindernis ist die UFC, denn die UFC behandelt ihre Kämpfer nicht so gut wie wir Box-Promoter", so Arum. "Um es auf den Punkt zu bringen: UFC-Kämpfer verdienen viel weniger als Boxer. Die UFC hat Conor einen Deal vorgeschlagen, bei dem sie 50 Prozent von seinem Teil der Börse bekommen würden. Soll das ein Witz sein?"

"Nicht, dass ich denken würde, dass das ein guter Kampf wird", so Arum weiter. "Conor gegen Mayweather im Boxen ist eigentlich nicht wirklich ein Kampf. Conor ist ein super MMA-Fighter, aber im Boxen hat er noch nichts gezeigt und Mayweather ist einer der größten Boxer aller Zeiten. Aber wenn dieser Kampf tatsächlich nicht stattfinden sollte, dann ist die UFC daran schuld."

Es sei erwähnt: Arum selbst hat mit den Verhandlungen direkt nichts zu tun, da Mayweather sich selbst promotet. Der 85-Jährige ist jedoch eine der erfahrensten und einflussreichsten Persönlichkeiten im Box-Geschäft, vermarktet unter anderem die Kämpfe von Manny Pacquiao. In der Vergangenheit äußerte sich Arum immer wieder kritisch zur UFC und Dana White. 

Conor McGregor hatte nach seinem Sieg über Eddie Alvarez im November angekündigt, seinen nächsten Kampf in einem Boxring bestreiten zu wollen und steht seitdem in Verhandlungen mit Floyd Mayweather. Der ist deshalb inzwischen aus dem Ruhestand zurückgekehrt und bereitet sich unter anderem mit UFC-Kämpfer Kevin Lee auf einen möglichen Kampf gegen den Iren vor. Die T-Mobile Arena in Las Vegas wurde vorsorglich bereits für den 10. Juni reserviert.

Ob und wann es tatsächlich zum Milliarden-Fight kommen wird, ist bislang jedoch nicht bekannt.