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Fünf Fragen mit David Zawada vor UFC Beijing

Will im zweiten Anlauf den ersten UFC-Sieg: David Zawada (Foto: Dorian Szücs).

An diesem Wochenende kehrt David Zawada ins Octagon zurück. Und zwar wieder ohne große Vorbereitung. Nachdem er im Juli kurzfristig bei UFC Hamburg gegen den Veteranen Danny Roberts einsprang und dem starken Briten eine dreiründige Schlacht auf Augenhöhe lieferte, die er am Ende nur knapp nach Punkten verlor, geht es jetzt ans andere Ende der Welt. Nach China.

Dort trifft er bei UFC Beijing mit dem Chinesen Li Jingliang nicht nur auf einen Lokalmatadoren, sondern erneut auf einen mit allen Wassern gewaschenen, UFC-erfahrenen Mann. „The Leech“ ist bekannt für hochgradig unterhaltsame Kämpfe und furiose Knockouts, also genau die Art Gegner, die der 28-jährige Düsseldorfer mag.

Wir haben dem schlagstarken Weltergewicht auf dem Weg nach China noch schnell fünf Fragen zugesteckt.

1: David, wie sah dein Training für diesen Kampf aus, der ja wieder sehr kurzfristig zustande gekommen ist?

 „Ich war vier Wochen in den USA, habe dort gut trainiert und dann in meinem UFD-Gym das Camp beendet. Das Visum für China haben wir innerhalb zwei Tagen bekommen, um diese Sachen kümmern sich meine Manager Ivan und Tomi.“

2: Warum gehst du das Risiko eines weiteren sehr kurzfristigen Einsatzes ein? Hast du lange überlegt, ob du es machen sollst?

„Das ist meine Leidenschaft. Ich bin Kämpfer, es gibt keine leichten Kämpfe und gegen so einen starken Gegner motiviert es mich noch mehr. Ich kämpfe in meinem zweiten Kampf in der UFC wieder auf der Main Card. Das ist meine Motivation, ich will gegen die Besten kämpfen.“

3: Was hältst du von deinem Gegner?

„Li Jingliang ist ein sehr starker Gegner, er ist sehr gut im Stand und hat sehr starke Kondition. Er kennt nur eine Linie, und zwar nach vorne. Er hat in der UFC schon zehn Kämpfe gemacht und davon sieben gewonnen und nur drei verloren.“

4: Was war UFC Hamburg für eine Erfahrung für dich?

„Es war eine sehr positive Erfahrung und ein Traum, der für mich in Erfüllung gegangen ist. Es war immer mein Traum, dass ich ein Teil der UFC bin und für Deutschland und Polen die Flagge hochhalten kann.“

5: Wie hat sich dein Leben seitdem verändert?

„Es hat sich nicht viel geändert. Ich bin immer noch die gleiche Person. Das einzige ist, dass ich jetzt für die größte MMA-Organisation der Welt kämpfe, und das ist die UFC. Die Buchstaben haben sich geändert, von KSW zu UFC.“