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Frustrierter Dustin Poirier: Ich will Klarheit!

Dustin Poirier (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Wie geht es im Leichtgewicht der UFC weiter? Champion Khabib Nurmagomedov könnte noch von der NSAC gesperrt werden und hat über sein Management bereits Millionenforderungen für kommende Kämpfe gestellt. Das Titelrennen liegt auf Eis. Erneut. Eine frustrierende Situation für andere Top-Leichtgewichte. Dustin Poirier macht seinem Ärger nun Luft.

„Ich brauche Klarheit, wie es für mich weitergeht“, sagte Poirier gegenüber MMAJunkie. „Ich weiß, dass nicht alles in den Händen der UFC liegt. Ich gebe der UFC keine Schuld, aber die Gesamtsituation ist schlecht. Es muss mal weitergehen. Ich habe es satt.“

Poirier drängt auf eine baldige Klärung der Situation. Nicht nur, wann der Champion zurückkommt, sondern auch, gegen wen er seinen Titel verteidigen wird. Sportlich qualifizierte Herausforderer gibt es genug, doch in der Vergangenheit gab es immer wieder Situationen, in denen die UFC andere Gründe bei der Wahl der Herausforderer höher gewichtete. Der 29-Jährige will seine Ansprüche nun am besten mit einem Kampf gegen Tony Ferguson untermauern.

„Ich will gegen Tony kämpfen“, so Poirier weiter. „Wenn das nicht klappt, gut für ihn. Tony hat den Titelkampf gegen Khabib mehr als verdient. Er ist definitiv der nächste Herausforderer in der Reihe und steht da vor mir, kein Problem. Aber wenn das nicht klappt, dann sollte die UFC die beiden besten verfügbaren Kämpfer gegeneinanderstellen. Oder lasst mich gegen Conor ran.“

Poirier stand McGregor bereits als Federgewicht gegenüber und unterlag dem Iren durch technischen Knockout in der ersten Runde. Im Anschluss wechselte Poirier ins Leichtgewicht und gewann acht von zehn Kämpfen, zuletzt drei Mal vorzeitig gegen Anthony Pettis, Justin Gaethje und Eddie Alvarez. Nun, wo McGregor ebenfalls als Leichtgewicht unterwegs ist und einen neuen Anlauf auf den Titel nehmen müsste, eine Chance auf Wiedergutmachung für Poirier.

„Es ist ein unterhaltsamer Kampf für die Fans und gut für unsere Karrieren“, so Poirier weiter. „Und er ergibt derzeit einfach Sinn. Aber ich weiß derzeit so gar nicht mehr, was in dieser verdammten Firma überhaupt noch Sinn ergibt. Ich habe meine ganze Karriere lang daran gearbeitet, Weltmeister zu werden. Der nächste ist mein 40. Kampf [sic] und ich bin dem Ziel näher denn je. Aber jetzt sorgt dieser ganze Mist wieder dafür, dass alles aufgehalten wird. Die UFC muss aufhören, herumzuspielen.“

Poirier hätte zuletzt bei UFC 230 in New York auf Nate Diaz treffen sollen, eine Hüftverletzung verhinderte den Kampf. Ob die UFC den ausgefallenen Kampf noch einmal ansetzt, darf angesichts des Verhältnisses zwischen der UFC und den Diaz-Brüdern derzeit bezweifelt werden.