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Früherer UFC-Kämpfer Corey Hill verstorben

Corey Hill (Foto: Zuffa LLC)

Der frühere UFC-Kämpfer Corey Hill ist am Freitag in einem Krankenhaus in Tampa, Florida verstorben. Er wurde nur 36 Jahre alt.

Wie MMAJunkie.com berichtet, suchte Hill vor wenigen Tagen wegen einer schweren Bronchitis das Krankenhaus auf. Durch Röntgenaufnahmen entdeckten die Ärzte eine Zyste in seiner Lunge und sie entschieden sich dafür, Hill zu operieren.

Nach der Operation soll Hill den Einsatz eines Beatmungsgeräts abgelehnt haben. Die Ärzte haben Hill vor möglichen Komplikationen gewarnt, doch er habe darauf bestanden, nicht beatmet zu werden, und sogar einen Haftungsverzicht unterschrieben.

Wenig später erlitt Hill dann einen Lungenkollaps und einen Herzinfarkt. Mehrere Tage lang kämpfte er ums Überleben. Der durch den Sauerstoffmangel angerichtete Schaden war jedoch zu groß, sodass man sich am Freitag dafür entschied, die lebenserhaltenden Maschinen abzustellen. Corey Hill hinterlässt eine Ehefrau und drei Kinder.

Im Jahr 2007 nahm Hill an der fünften Staffel von „The Ultimate Fighter“ teil, schied im Viertelfinale aber gegen den späteren Turniersieger Nate Diaz aus. Trotzdem wurde Hill von der UFC unter Vertrag genommen, wo er einen von drei Kämpfen für sich entscheiden konnte. In seinem letzten UFC-Kampf zog sich Hill im Dezember 2008 bei einem Low Kick einen glatten Bruch des Schienbeins zu. Knapp 13 Monate später stand Hill wieder im Käfig und kämpfte bis zuletzt auf regionalen Events. Insgesamt konnte er in seiner MMA-Karriere sechs Siege bei neun Niederlagen einfahren.