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Frankie Edgars Trainer: „Ich habe versagt!“

Enttäuscht: Frankie Edgar (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Jose Aldo konnte nach seinem Titelverlust gegen Conor McGregor nicht nur wieder auf die Siegerstraße gelangen, sondern mit dem Erfolg über Frankie Edgar auch den Interimstitel sichern (GNP1.de berichtete). Auch erklärte er, dass ihm ein Spion bei diesem Sieg den entscheidenden Vorteil eingebracht hatte (GNP1.de berichtete). Frankie Edgars Headcoach Mark Henry meldete sich diesbezüglich zu Wort.

Betriebsspionage ist eine immerwährende Gefahr in der modernen Wirtschaft, doch ist sie auch bei Athleten beliebt, ganz besonders bei Jose Aldo, wie er erklärte.

Der Brasilianer, der sich am 9. Juli eine Schlacht über fünf Runden mit Frankie Edgar lieferte, erklärte, warum er so erfolgreich gegen den US-Amerikaner war: „Wir hatten einige Spione in seinen Reihen, dort, wo er die ganze Woche über trainiert hat. Sie haben mir erzählt, was er macht und wie er sich vorbereitet.“

Edgar-Trainer Mark Henry kommentierte die Aussage und war der Meinung, trotz des brasilianischen Spions, er hätte den eigenen Gameplan professionell mitten im Kampf umstellen müssen: „Was Aldo sagt, ist mir völlig Latte, ich bin mir nämlich sicher, dass wir die Möglichkeit hatten, die Kampfstrategie mitten im Kampf zu ändern. Ganz gleich, was Aldo gemacht hat, wir hätten uns umstellen müssen. Gleich, nachdem der Kampf vorbei war, fielen mir 20 Dinge ein, die wir hätten anders machen können.“

Diese Einsicht kam für Edgar zu spät, da der US-Amerikaner die Tipps mitten im Duell gebraucht hätte. Henry nahm die Schuld auf sich und gleichzeitig seinen Kämpfer in Schutz: „Ich habe versagt. Ich habe Frankie enttäuscht. Das ist meine ehrliche Meinung.“

Henry hofft auf einen Rückkampf gegen Aldo, doch ist aktuell nicht damit zu rechnen. Man darf gespannt sein, welche Begegnung die UFC für Edgar und Aldo als nächstes plant.