UFC News

Frankie Edgar nach UFC Busan: Die verdammten Haare müssen ab.

Frankie Edgar (Foto: ZUFFA LLC)

Am vergangenen Samstag verabschiedete sich Frankie Edgar endgültig aus dem Titelrennen im Federgewicht der UFC. Nachdem der Amerikaner im Sommer seine Titelchance gegen Max Holloway nicht nutzen konnte, wurde er in Busan dominant von Chan Sung Jung in der ersten Runde zur Strecke gebracht. Doch der 38-Jährige nimmt es mit Humor.

„Nun, so war das nicht geplant, als ich nach Südkorea gekommen bin, aber man gewinnt wie ein Mann und man verliert wie ein Mann. Ich ziehe meinen Hut vor dem Korean Zombie, das war eine starke Performance. Ich denke, es ist an der Zeit, diese verdammten Haare zu schneiden. Danke an mein Team, meine Familie und Fans für die Unterstützung“, schrieb Edgar bei Twitter.

Edgar hatte den Kampf gegen Jung kurzfristig angenommen, nachdem Brian Ortega mit einer Kreuzbandverletzung absagen musste. Edgar war eigentlich in der Vorbereitung auf sein Debüt im Bantamgewicht im Januar gegen Cory Sandhagen, ergriff jedoch die Gelegenheit, noch einmal im Federgewicht sein Können zu zeigen.

Chan Sung Jung hatte jedoch andere Pläne und dominierte das Duell von der ersten Sekunde an. Er schickte Edgar auf die Bretter, bearbeitete den Amerikaner dort den Großteil der Runde über mit Schlägen, bevor es ein weiteres Mal in den Stand ging und Jung dort erneut harte Treffer landete, sodass der Kampf abgebrochen werden musste.

Für Edgar die zweite Niederlage in Folge, seine erste Niederlagenserie seit sechs Jahren. Nachdem Edgar früher für seine Nehmerqualitäten bekannt war, ging der 38-Jährige nun in zwei der letzten vier Kämpfe technisch K.o. und wurde sowohl von Ortega als auch Jung in der ersten Runde gestoppt.

Mit dieser Niederlage dürfte sich auch Edgars Debüt im Bantamgewicht verschieben. Durch den Knockout dürfte Edgar eine Schutzsperre erhalten, die ihn vor einem Kampf am 25. Januar bewahrt. Für Cory Sandhagen dürfte daher ein neuer Gegner gesucht werden.