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Frank Mir verlässt die UFC, will Kampf gegen Fedor Emelianenko

Frank Mir (Foto: Tobias Bunnenberg)

Fast 16 Jahre lang hat Frank Mir in der UFC die Fäuste geschwungen, nun hat er die Organisation verlassen. Wie der frühere UFC-Schwergewichtstitelträger in seinem Podcast erklärte, hat ihn die UFC im gegenseitigen Einverständnis freigegeben. Nun hat es der 38-Jährige, der aktuell eine zweijährige Suspendierung wegen Dopings absitzt, auf einen Kampf gegen Fedor Emelianenko abgezielt.

Mir feierte im November 2001 bei UFC 34 sein UFC-Debüt und krönte sich drei Jahre später zum UFC-Champion. In seiner Karriere konnte er sich zahlreiche große Siege sichern, zum Beispiel gegen Brock Lesnar, Antonio Rodrigo Nogueira oder Mirko Cro Cop. In den letzten Jahren häuften sich aber die Niederlagen, sodass Mir nach zuletzt nur zwei Siegen in den letzten acht Kämpfen noch einmal außerhalb der UFC angreifen möchte.

„Außerhalb der UFC wäre das einer der aufsehenerregendsten Kämpfe, den man momentan ansetzen kann“, sagte Mir über ein potentielles Duell gegen Fedor Emelianenko. „Wenn man sieht, welche Aufmerksamkeit gerade mit Chael Sonnen und Wanderlei Silva generiert wurde. Wanderlei Silva hat drei Jahre nicht gekämpft und die Leute wollten es trotzdem sehen, obwohl Wanderlei den Kampf kaum beworben hat. Ich denke Fedor gegen mich außerhalb der UFC wäre bezüglich der Popularität möglicherweise einer der größten, wenn nicht sogar der größte Kampf, den man fertig bringen könnte.“

Ob ein solcher Kampf direkt zustande kommt, bleibt abzuwarten. Frank Mir steht nämlich auch bei der MMA-Organisation Absolute Championship Berkut (ACB) unter Vertrag, wo er mehrfach als Kommentator tätig war. Teil des Vertrages ist auch eine Klausel, die es ACB erlaubt, das Angebot für Mirs ersten Kampf außerhalb der UFC zu kontern und ihn damit für einen Kampf an sich zu binden. Laut Frank Mirs Pressesprecher hat ACB Interesse daran, Mir im ACB-Käfig kämpfen zu lassen.

Aktuell ist Frank Mir noch bis zum 9. April 2018 suspendiert, da er vor seinem letzten Kampf gegen Mark Hunt im März 2016 eine positive Dopingprobe abgegeben hatte. Mit einer neuen Testmethode fand man anschließend auch in einer früheren Dopingprobe eine verbotene Substanz.