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Francisco Rivera über Dopingverstoß informiert

Francisco Rivera (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Unter der Woche musste die UFC einen weiteren Dopingverdacht vermelden. Wie die USADA mitteilen ließ, hat man bei einer Trainingskontrolle des amerikanischen Bantamgewichts Francisco Rivera Jr. Spuren des verbotenen Stoffes Clenbuterol nachweisen können. Möglicherweise ist dies auf verunreinigte Lebensmittel zurückzuführen.

Wer dachte, es könnte für Francisco Rivera Jr. nicht mehr schlimmer kommen, wurde in diesen Tagen überrascht. Denn wie die UFC mitteilte, wurde sie von der USADA über einen Dopingverstoß ihres Bantamgewichts informiert. Bereits der zweite in der UFC-Karriere des 34-Jährigen. Wie die USADA bekannt geben ließ, soll es sich beim gefundenen Wirkstoff um Clenbuterol handeln. Dieser Wirkstoff wird in der Medizin zur Behandlung von Asthma eingesetzt, steht aufgrund seiner anabolen Wirkweise zur Verbrennung von Körperfett jedoch auch auf der Liste der verbotenen Substanzen.

Ob Rivera jedoch die übliche zweijährige Sperre erhält, ist derzeit fraglich. Wie Rivera angab, befand er sich vor der positiven Trainingskontrolle in Mexiko. Dies ist insoweit wichtig, da die WADA 2011 eine Warnung bei Reisen nach China und Mexiko aussprach, da in diesen beiden Ländern Clenbuterol in Nahrungsmitteln vorgefunden wurde. Es liegt also im Bereich des Möglichen, dass Rivera einer längeren Doping-Sperre entgeht, sollte er nachweisen können, dass er den Wirkstoff unbewusst und in sehr geringen Dosen eingenommen hat. Rivera wurde vor der Trainingskontrolle am 23. Juli zwei Mal von der USADA getestet, beide Tests kamen negativ zurück.

Auch ohne diesen Dopingverstoß steht die Zukunft von „Cisco“ in der UFC jedoch auf wackligen Beinen. Der unterhaltsame Kämpfer hat seine letzten drei Kämpfe und fünf seiner letzten sechs Begegnungen verloren.