UFC News

Francis Ngannou unzufrieden: So kann es nicht weitergehen.

Francis Ngannou (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Vor knappen zwei Jahren stand Francis Ngannou in seinem ersten und bisher einzigen UFC-Titelkampf gegen Stipe Miocic. Der Kameruner hofft, wieder um einen Titel zu kämpfen, doch die derzeitige Situation im Titelrennen macht ihm einen Strich durch die Rechnung und befeuert nun sogar Abwanderungsgedanken beim 33-Jährigen.

„Ich habe nach einem Titelkampf gefragt“, erklärte Ngannou in Ariel Helwanis MMA Show. „Sie haben mir geantwortet, dass sie die Trilogie zwischen Miocic und Cormier machen und nicht genau wissen, wann das passieren wird, weil sich Miocic immer noch von seiner Augen-OP erholt. Das ist der aktuelle Stand.“

Ngannou schlug in den letzten zwölf Monaten mit Curtis Blaydes, Cain Velasquez und Junior dos Santos drei weitere Kämpfer, darunter zwei frühere Champions K.o., wird aber warten müssen, bis die Trilogie beendet ist. Eine Titelchance könnte sich daher erst im kommenden Herbst ergeben, da der Titelkampf selbst erst für den Sommer erwartet wird.

Ngannou, der noch drei Kämpfe in seinem aktuellen Vertrag offen hat, will jedoch nicht solange warten: „Vielleicht habe ich Optionen. So kann es nicht weitergehen.“

Der 33-Jährige äußerte in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Interesse an vereinzelten Gegnern. So forderte er etwa Alexander Volkov nach dessen Sieg über Greg Hardy in Moskau heraus. Seit vergangenem Samstag und dem Knockout gegen Alistair Overeem ist auch Jair Rozenstruik auf dem Radar des „Predators“.

„An dieser Stelle habe ich keine große Wahl, von daher bin ich interessiert, weil ich damit einen Kampf bekomme und kämpfen kann“, so Ngannou weiter. „Er hat seinen Wunsch, gegen mich zu kämpfen, klar und deutlich gemacht.“

Wann und ob dieser Wunsch erfüllt wird, liegt nun in den Händen der UFC.