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Francis Ngannou: Kampf gegen Stipe geht genauso aus

Francis Ngannou (Foto: ZUFFA LLC)

Seit Monaten warten Fans auf den nächsten Titelkampf im Schwergewicht. Nun steht der nächste Herausforderer für Stipe Miocic fest: Francis Ngannou. Der gebürtige Kameruner schlug Alistair Overeem bei UFC 218 in der ersten Runde K.o. und prophezeit den gleichen Ausgang für seinen anstehenden Titelkampf.

Bei UFC 218 in Detroit konnte Ngannou Overeem mit einem brutalen Uppercut ins Reich der Träume schicken und sich so die Chance auf den Schwergewichtstitel schnappen. Die Wucht der Schläge könnte auch Miocic, der nicht für eine perfekte Deckung bekannt ist, zum Verhängnis werden. Der Kameruner denkt nicht, dass das Duell gegen den Champion lange dauern wird.

„Der Kampf gegen Stipe geht genauso aus, Knockout“, sagte Ngannou im Backstage-Interview nach seinem Sieg. „Es gibt keine andere mögliche Prognose als den Knockout. Ich mache mich bereit, habe einen leichten Kampf, gehe wieder nach Hause. Ich habe keine Lust auf einen Kampf über drei, vier Runden. Nur ein Knockout, erste Runde, ab nach Hause.“

Für Ngannou geht damit der Aufwärtstrend weiter. Der 31-Jährige blieb damit auch im sechsten UFC-Kampf unbesiegt und feierte seinen vierte Erstrunden-Sieg in Folge. Dass ihn die UFC nach dem Sieg über Arlovski im Januar direkt in einen Herausforderer-Kampf gesteckt hatte, kam für Ngannou unerwartet.

„Als sie mir sagten, dass Alistair Overeem den Kampf angenommen hat, habe ich mich sehr gefreut. Ich habe daran gedacht, dass der Kampf gut für mich ist, weil er ganz oben in der Rangliste stand, wusste, wie gefährlich ich bin und trotzdem angenommen hat. In meinem Kopf habe ich ihm dafür gedankt. Es hat sich wie ein Geschenk angefühlt, ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk.“

Auf das Weihnachtsgeschenk soll nun im kommenden Jahr die Krönung zum Schwergewichtschampion folgen. Die Zeit der alten Legenden soll nun vorbei sein, die Ära Ngannou soll beginnen.

„Alistair Overeem ist eine Legende, das kann man ihm nicht wegnehmen. Er hat mehr erreicht als ich. Er macht das schon seit 20 Jahren und hat in vielen anderen Organisationen gewonnen, aber ich kümmere mich in erster Linie um mich selbst. Ich bin der Neuling, ich bin derjenige, der sich den Titel holen wird.“