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Francis Ngannou hofft auf Titelkampf: Cormier sollte seinen Teamkameraden rächen.

Francis Ngannou (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Francis Ngannou ist zurück im Titelrennen. Das Schwergewicht, dass vor einem Jahr eine enttäuschend klare Niederlage gegen Stipe Miocic einstecken musste, will nun eine zweite Chance auf den UFC-Titel und bietet dabei Champion Daniel Cormier einen Anreiz.

„Ich denke, Daniel Cormier sollte seinen Teamkameraden rächen, das wäre ein gutes Matchup“, sagte Ngannou auf der Pressekonferenz nach dem Kampf gegen Cain Velasquez, Cormiers Teamkollegen und Freund.

Ngannou hatte im Hauptkampf von UFC Phoenix auf ESPN einen 26-Sekunden-T.K.o. erzielt, bei dem Velasquez nach einer kurzen Rechten zu Boden ging. Kurz darauf musste der Kampf schon abgebrochen werden. Der Kameruner ließ eine mögliche Knieverletzung als Begründung nicht gelten.

„Schaut euch das Video an, dann seht ihr den Uppercut“, so Ngannou. „Deswegen hat sein Knie nachgegeben. Er war kurz bewusstlos. Ich wollte, dass er auf Distanz bleibt. Ich wollte nicht, dass er mir zu nahekommt. Da nutzt man eben alle Möglichkeiten, um sich aus so einer Situation zu befreien.“

Für Ngannou zählt nun nur noch der Titel, doch dabei ist er nicht das einzige Schwergewicht. Cormier hat für dieses Jahr sein Karriereende angekündigt und will zuvor noch einen Kampf gegen Brock Lesnar bestreiten. Und auch Ex-Champion Stipe Miocic hofft noch auf eine Revanche gegen den einstigen Doppel-Champion der UFC. Eine Möglichkeit wäre, Miocic gegen Ngannou kämpfen zu lassen, während Lesnar Cormier fordert. Ngannou ist von solchen Ideen allerdings wenig begeistert.

„Was Brock Lesnar angeht, der rennt ja nur herum und erzählt Mist, aber fürs Kämpfen taucht er nicht auf. Daher heißt es abwarten“, so Ngannou. „Wenn man Stipe den Titel zurückgeben will, kämpfe ich auch sofort gegen Stipe. Ich habe immer gesagt, dass ich einen Rückkampf will, aber in diesem Moment ist der Gürtel mein Ziel.“

Diesem ist Ngannou nach dem Sieg ein großes Stück nähergekommen. Der „Predator“ war zufrieden mit seiner Leistung, will sich nun aber nicht darauf ausruhen.

„Es war ein großer Sieg, auf den ich schon seit zwei Jahren warte“, so Ngannou. „Ich habe ihn ja schon damals nach meinem Sieg über Andrei Arlovski herausgefordert. Aber ich muss jetzt weitermachen. Es ist kein Titel. Ich will den Titel.“