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Francis Ngannou hofft auf Rozenstruik-Kampf am 18. April

Francis Ngannou (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am kommenden Samstag hätte Francis Ngannou eigentlich gegen Jair Rozenstruik im Käfig stehen sollen, doch das Coronavirus machte dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Nun hofft das Schwergewicht aus Kamerun, eventuell am 18. April bei UFC 249 eingesetzt zu werden. Von ihm geht zumindest nur im Käfig Gefahr aus.

„Ich wurde getestet“, erklärte Ngannou. „Sie haben mich auf Covid-19 getestet. Ich denke, sie haben alle Kämpfer getestet, das ist positiv. Man fühlt sich dann sicherer, wenn man diese Leute um sich hat.“

Generell scheint dem Schwergewicht das Virus wenig auszumachen. Der Kameruner hätte sich auch bei einem positiven Test keine großen Sorgen gemacht. Er ist überzeugt davon, dass die Welt derzeit nur eine sich schnell verbreitende Grippewelle zu überstehen hat.

„Ich sage nicht, dass Covid-19 nichts ist, ich will nicht sagen, dass es nicht schlimm ist, aber ich denke, dass es wie eine Grippe ist, die wir dauernd haben. Das Problem ist, dass man sich sehr leicht ansteckt und es sich sehr sich schnell verbreiten kann. Aber ich mache mir keine Sorgen. Selbst nach dem Test habe ich mir keine Sorgen gemacht. Ich war mir sicher, dass es mir am Ende wieder gut geht. Ich denke, dass die derzeitige Panik mehr Schaden verursacht als der Schmerz selbst. Wir haben Panik. Ein Freund von mir, der mit Krebs für die Chemotherapie ins Krankenhaus gefahren ist, hatte mehr Angst vor dem Coronavirus.“

Ngannou erreicht die Panik indes nicht. Der Kameruner denkt bereits an die Zukunft und will vor allem Kämpfen. Nachdem sein für den 28. März geplanter Kampf gegen Jair Rozenstruik verlegt werden musste, hofft Ngannou nun darauf, vielleicht bei UFC 249 zum Einsatz zu kommen.

„Es gibt eine Chance, dass ich dort kämpfe. Aber erst einmal müssen sich die Dinge beruhigen. Es sieht so aus, als ob es eine Location gibt, aber die UFC muss immer noch viele Vorkehrungen treffen, damit das Event auch absolut sicher ablaufen kann. Es geht nicht nur darum, Kämpfer dorthin zu bringen. Es geht auch darum, für unsere Gesundheit zu sorgen.“

Dann könnte das Schwergewicht den geplanten Kampf gegen Rozenstruik nachholen, zumindest geht Ngannou davon aus, dass er weiterhin auf ihn treffen soll.

„Ich denke, mein Gegner ist immer noch der gleiche“, so Ngannou weiter. „Ich gehe davon aus, dass er auch getestet wurde. Falls es ihm gut geht, dann denke ich, dass es weiterhin der Plan ist.“

Dana White bestätigte am Dienstag, dass die Matchups, die vom Coronavirus betroffen wurden, allesamt nachgeholt werden sollen. Entweder als Teil eines anderen Events oder als Extra-Termin. Wie es dabei im Detail mit den Kämpfern weitergeht und welche Kämpfe bei UFC 249 stattfinden sollen, verriet White nicht.