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Francis Ngannou: „Habe die Angst aus meinem letzten Kampf mitgenommen“

Francis Ngannou (Foto: Florian Sädler)

Sein Kampf gegen Derrick Lewis sorgte am Wochenende bei UFC 226 für lautstarke Buhrufe in der T-Mobile Arena in Las Vegas. Jetzt hat sich Francis Ngannou in einem Instagram-Post bei seinen Fans für den ereignisarmen Kampf entschuldigt.

„Ich bin nicht stolz auf meine letzte Leistung“, schrieb Ngannou. „Ich habe die Angst aus meinem letzten Kampf mit in diesen genommen. Ich kann die Frustration und die Wut meiner Fans, Trainer, Teamkollegen und meiner Familie vollkommen nachvollziehen und das tut mir wirklich sehr leid. Ich werde euch nicht noch einmal enttäuschen. Alles was ich jetzt noch machen kann, ist mich wieder zu beweisen und euch wieder stolz zu machen.“

Zwar sind Derrick Lewis und Francis Ngannou für ihre K.o.-Power bekannt, im Duell gegeneinander bei UFC 226 wollte aber keiner der beiden so richtig die Initiative ergreifen. Drei Runden lang lieferten sich die beiden einen langatmigen Kampf, der letztendlich durch die Punktrichter entschieden werden musste, die am Ende Lewis einstimmig vorne sahen.

Lewis selbst suchte die Schuld bei sich und macht sich trotz Sieg keine großen Hoffnungen auf einen baldigen Titelkampf. UFC-Präsident Dana White stellte die These auf, Ngannous schneller Aufstieg sei ihm zu Kopf gestiegen.

Ngannou feierte 2015 sein UFC-Debüt und konnte seine sechs ersten Fights vorzeitig für sich entscheiden. Dann durfte er im Januar dieses Jahres gegen Stipe Miocic um den Schwergewichtstitel antreten, er wurde jedoch fünf Runden lang dominiert und nach Punkten geschlagen. Mit der aktuellen Niederlage gegen Lewis muss Ngannou nun wohl erst einmal kleinere Brötchen backen.