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Ferguson: „Khabib kommt nicht um seine Abreibung herum!“

Tony Ferguson und Khabib Nurmagomedov (Fotos: Florian Sädler & Mark Bergmann/GNP1.de)

Fast ein halbes Jahr ist es schon her: Bei UFC 209 sollten Tony Ferguson und Khabib Nurmagomedov um den Interims-Titel im Leichtgewicht kämpfen. Doch Nurmagomedovs Weight Cut lief schief und der Kampf platzte am Tag der Waage. Seitdem wurde es still in dieser Angelegenheit. Nun kommt wieder Bewegung in die Sache. Es scheint auf einen zweiten Versuch im Herbst hinauszulaufen.

„Ich werde Khabib nicht seiner Abreibung berauben, ich werde sie ihm verpassen“ sagte Ferguson in einem Interview bei FloCombat. „Glaubt mir, er verdient diese Tracht Prügel durch meine Hände. ich habe so viel Zuspruch bekommen, seit er versucht hat, sich zu verpissen. Wenn er mit Übergewicht aufgetaucht wäre, wäre der Gürtel automatisch mein gewesen. Kein Wunder, dass er nicht aufgetaucht ist.“

Die UFC hatte im Februar noch kurzfristig versucht, Michael Johnson einzufliegen, konnte sich aber nicht mit den Kämpfern auf ein Duell einigen, sodass Ferguson ohne Titel nach Hause fahren musste. Noch einmal will „El Cucuy“, der sich seit Wochen ein Verbalduell mit Nurmagomedov liefert, dieses Risiko aber nicht eingehen.

„Wenn man will, dass ich gegen ihn antrete, brauche ich Sicherheiten. Ich habe eine höhere Chance, auf meine Rentenversicherung zu warten, als auf ihn mit Kampfgewicht. Er macht gerade Ramadan, daher gebe ich ihm noch ein wenig Zeit, aber danach werde ich die Bestie entfesseln, denn ich bezweifle, dass er den Mumm hat. Ihm fehlt der Siegeswille. Ich glaube nicht, dass er wirklich kämpfen wollte, sein Papa war nicht dabei und er braucht seinen Daddy in der Ecke.“

Nurmagomedovs Vater hatte für die Betreuung seines Sohnes beim PPV in den USA erneut kein Visum erhalten. Bereits in der Vergangenheit hatte Nurmagomedov seine Kämpfe ohne seinen Vater bestreiten müssen. Auch Nurmagomedovs Cousin, der frühere Bellator-Kämpfer Magomedrasul „Frodo“ Khasbulaev, konnte kein Visum bekommen.

Für Ferguson allerdings Schnee von gestern, der 33-Jährige will die Angelegenheit mit Nurmagomedov endlich klären und sich mit seinem zehnten UFC-Sieg in Folge den Interims-Titel und die Chance gegen Conor McGregor erkämpfen.

„Ich hoffe, er hat sein Zeug geregelt und eröffnet nicht wieder gerade ein Gym, wenn er im Weight Cut ist. Was ich damit sagen will, wenn er bereit ist, bin ich bereit und wir werden im Herbst bereit sein und diesen Kampf endlich verwirklichen.“