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Fedor Emelianenko: kein Comeback bei Bellator

Fedor Emelianenko (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Vor sechs Wochen verkündete Fedor Emelianenko seine Rückkehr zum aktiven MMA-Sport. Bis heute hat der "Last Emperor" allerdings noch keine Ansage gemacht, welcher Organisation er seine Dienste zur Verfügung stellen wird. Ein möglicher Verhandlungspartner fällt jedoch schon mal weg. Bellator-Geschäftsführer Scott Coker gab in einem Interview bei MMAJunkie.com an, momentan zumindest kein Interesse an Emelianenko zu haben.

„Wir haben uns unterhalten, aber nicht übers Kämpfen," so Coker im Vorfeld von Bellator 141 gegenüber den Kollegen von MMAJunkie. „Fedor ist eine Legende. Er ist auf dem Mount Rushmore des MMA. Wir hatten eine gute gemeinsame Zeit, als er für mich bei Strikeforce gekämpft hat. Ich habe das Gefühl, wir haben unser Fedor-Kapitel schon hinter uns.” Bellator galt aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit von Scott Coker und Emelianenko als einer der aussichtsreichsten Kandidaten auf das Comeback der russischen MMA-Legende.

Nachdem ein dritter Affliction-MMA-Kampf von Emelianenko aufgrund eines positiven Dopingtests bei Gegner Josh Barnett nicht realisiert werden konnte, unterschrieb der heute 38-Jährige bei Strikeforce, für die er vier Mal in den Käfig stieg. Leider gelang ihm dabei nur ein Erfolg gegen Brett Rogers. Die weiteren Duelle gegen Antonio Silva, Fabricio Werdum und Dan Henderson endeten alle mit einer Niederlage für den Russen. Alle drei Gegner verdienen heute in der UFC ihre Brötchen, gerüchteweise wünscht sich Emelianenko selbst, die Niederlagen ausgleichen zu können.

 „Wenn er zurückkommt, dann nicht nur für einen Kampf. Ich habe es im Gefühl, dass er noch drei oder vier Jahre kämpfen wird," so Coker weiter. „Ich bin mir aber nicht sicher, wo er hingeht. Ich höre Gerüchte, dass eine Einigung mit der UFC nah sein soll, aber ich habe ihn nicht danach gefragt.” Was aber nicht heißen soll, dass Fedor Emelianenko nie für Bellator MMA antreten wird. Nur nicht im ersten Kampf nach der dreijährigen Pause.

„Warten wir erst einmal sein Comeback ab und wie es für ihn ausgeht. Wer weiß, vielleicht kämpft er ja in drei Jahren mal für uns, oder vielleicht schon nächstes Jahr. Die Tür ist für ihn immer offen, aber ich habe das Gefühl, dass wir momentan auch ohne ihn einen guten Lauf haben. Bringt er einen Mehrwert? Mit Sicherheit. Aber wir warten erst einmal ab und schauen uns an, was passiert.”