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Fabricio Werdum: „Ich hätte Conor McGregor eine Ohrfeige verpasst!”

Fabricio Werdum wäre nicht ruhig geblieben (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Conor McGregor polarisiert. Das ist nichts Neues. Immer wieder eckt der Ire jedoch mit seinen Aussagen und seinem Verhalten bei UFC-Offiziellen und mittlerweile auch anderen Kämpfern an. So auch bei UFC-Schwergewichtschampion Fabricio Werdum. Dieser war sehr ungehalten über das Auftreten McGregors auf der Pressekonferenz vor UFC 197 (GNP1.de berichtete). Dass es dabei auf der anderen Seite Werdums Teamkollegen Rafael dos Anjos traf, kam noch erschwerend hinzu.

Als Conor McGregor die Pressekonferenz betrat, war er erneut Mittelpunkt des Geschehens. Und damit das auch jeder Anwesende im Raum begriff, ließ er keine Gelegenheit ungenutzt, seinen Gegenüber Rafael dos Anjos zu unterbrechen. Ein Verhalten, mit dem Fabricio Werdum wenig anfangen kann.

„Das ist nicht gut. Die Journalisten hatten Fragen an Rafael, aber er (Conor) hat ständig dazwischen gequatscht,” so der Schwergewichtsweltmeister auf einem Q&A vor seiner Titelverteidigung gegen Cain Velasquez bei UFC 196.

„Wenn ich dort gewesen wäre und der Typ das mit mir versucht hätte, ich hätte zu hundert Prozent entweder eine Flasche nach ihm geworfen oder ihm eine Ohrfeige verpasst und ihn aufgefordert, still zu sein.” Nicht die einzige Situation, bei welcher dos Anjos ruhig blieb. „Rafael ist ein kluger Typ, er hat sich unter Kontrolle. Er denkt nur an den Kampf. Aber wenn mich jemand beim Wiegen anfasst, ist das keine gute Idee. Es ist wichtig, Respekt zu zeigen. Du hast deinen Platz, ich habe meinen Platz, wir kämpfen morgen. Also warum fasst du mich an? Ich habe gesehen, wie Conor Aldos Kopf berührt hat. Keine gute Idee. Wenn mich dieser Typ anfasst, wer weiß, vielleicht habe ich ja einen Stuhl in der Hand!”

Im Laufe der halbstündigen Pressekonferenz widersprach McGregor zudem den Gerüchten, er habe in Dos Anjos' und Werdums Camp "Kings MMA" unter Rafael Cordeiro trainieren wollen. Darauf angesprochen, antwortete McGregor, dass man aufpassen solle, dass er das „Penner-Gym” nicht aufkaufen und einstampfen werde.