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Fabricio Werdum bittet die UFC um Freigabe

Fabricio Werdum hat die UFC um die Freigabe gebeten. Der Brasilianer, der seit Mai wegen Dopings gesperrt ist, würde die UFC liebend gerne verlassen, damit er für andere Organisationen weiterkämpfen kann.

„Meine Idee ist, das Richtige zu tun und meinen Vertrag mit der UFC aufzulösen“, sagte Werdum dem brasilianischen Portal do Vale Tudo. „Ich wäre gerne frei und wünschte, die UFC würde sich mit mir unterhalten und mich dann entlassen. Mein Manager wird sich mit Dana White unterhalten. Ich liebe es natürlich, in der UFC zu kämpfen. Aber nach dieser ganzen Geschichte und der unfairen Dopingstrafe würde ich lieber in einer anderen Organisation kämpfen.“

Der Brasilianer würde der UFC dabei sogar sehr entgegen kommen und auch eine Absichtserklärung unterschreiben, nicht in den USA für die direkte UFC-Konkurrenz aufzulaufen.

„Ich habe der UFC schon gesagt, dass ich auch etwas unterschreibe, damit ich nicht mehr in den USA auftreten kann“, so Werdum weiter. Ich kämpfe dann in Japan, Russland, Europa, egal wo, nur nicht in den USA. Ich will der UFC nicht schaden. Ich würde so etwas unterschreiben, wenn sie mich entlassen. Ich möchte einfach nur freigelassen werden, damit ich das tun kann, was ich liebe: kämpfen. Es geht nicht ums Geld, ich will einfach zeigen, was ich noch kann. Ich bin 41, aber fühle mich wie ein Kind.“

Werdums Manager Ali Abdelaziz hatte in den letzten Tagen bereits angekündigt, dass man Werdum wohl nie wieder in der UFC kämpfen sehen würde. Der frühere Schwergewichtschampion muss derzeit eine Dopingsperre absitzen, die erst im Mai 2020 endet. Der Brasilianer, der sich keiner Schuld bewusst ist, lehnte dabei ab, seine Strafe dadurch zu vermindern, andere Athleten an die USADA zu verpfeifen.

Der Brasilianer gewann 2015 den Schwergewichtstitel gegen Cain Velasquez, verlor ihn dann ein Jahr später an Stipe Miocic und gewann seitdem drei von fünf Kämpfen. Nachdem er im März gegen Alexander Volkov unterlag, sollte er anschließend in Moskau auf Oleksiy Oliynyk treffen, wurde aber im Vorfeld positiv auf Trenbolon getestet und für zwei Jahre gesperrt.