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EPO-Doping: Ali Bagautinov für ein Jahr gesperrt

Ali Bagautinov (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Die BCAC, die staatliche Sportkommission von British Columbia, gab am Donnerstag bekannt, dass Ali Bagautinov die Einnahme von Erythropoetin (EPO) nachgewiesen wurde. Er musste sich im Vorfeld seines Titelkampfes gegen Demetrious Johnson bei UFC 174 einem unangekündigten Dopingtest unterziehen. Die BCAC entzog dem Russen die Kampflizenz und sperrte ihn für ein Jahr.

Der Dopingtest wurde am 2. Juni durchgeführt, doch die Ergebnisse waren bis zu Bagautinovs Kampf gegen Johnson am 14. Juni in Vancouver, British Columbia noch nicht bekannt. EPO ist ein Glykoprotein-Hormon, das die Bildung roter Blutkörperchen unterstützt. Diese Eigenschaft missbrauchen insbesondere Ausdauersportler, um ihre Leistung zu steigern. Zweifelhafte Berühmtheit erlangte EPO durch seinen Einsatz im Radsport.

Die UFC begrüßte die Entscheidung der BCAC, Bagautinov zu sperren und teilte in einem Statement mit, dass er nach Ablauf seiner Sperre einen Dopingtest bestehen müsse, ehe er wieder für die UFC kämpfen darf.

Erst im Mai gab es um Bagautinov eine andere Dopingkontroverse, die noch aus seinen Combat-Sambo-Zeiten stammt. Die FIAS erkannte ihm seinen Weltmeistertitel von 2012 ab und sperrte ihn vom 8. November 2012 bis 8. November 2014, da ihm die Einnahme von Methylhexanamin nachgewiesen worden war. Methylhexanamin wird im Kraftsport zur Leistungssteigerung eingesetzt, kommt jedoch auch in verunreinigten Nahrungsergänzungsmitteln und Nasensprays vor.

Nach Chael Sonnen, der ebenfalls im Juni u.a. aufgrund der Einnahme von EPO durch einen Dopingtest fiel (GnP berichtete), ist Bagautinov der zweite hochrangige UFC-Kämpfer innerhalb weniger Wochen, dem ein unangekündigter Dopingtest zum Verhängnis wurde.